35. Hanse Sail: Polizei zieht positive Bilanz
Rostock (PIHR) • Mit dem Ende der 35. Hanse Sail am Sonntag, 09. August 2026, zieht die Polizeiinspektion Rostock eine durchweg positive Bilanz. Die maritime Großveranstaltung lockte vom 06. bis 09. August erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Hansestadt Rostock. Besonders der Stadthafen sowie die Bereiche Warnemünde und Hohe Düne waren während der Veranstaltungstage stark frequentiert.
"Die 35. Hanse Sail ist aus polizeilicher Sicht insgesamt sicher und störungsfrei verlaufen. Die frühzeitige Planung, die sichtbare Präsenz der Einsatzkräfte sowie die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden und Partnern haben sich erneut bewährt", resümiert Polizeiführer Christian Eckermann den Gesamteinsatz.
Die Polizeiinspektion Rostock war während der gesamten Hanse Sail täglich mit rund 200 Polizisten im Einsatz. Dabei sorgten die Beamtinnen und Beamten sowohl an Land als auch auf dem Wasser für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher und standen zugleich als Ansprechpartner zur Verfügung. Unterstützt wurde die Polizeiinspektion Rostock unter anderem durch Kräfte des Landesbereitschaftspolizeiamtes Mecklenburg-Vorpommern sowie der Wasserschutzpolizei.
Trotz des hohen Besucheraufkommens registrierte die Polizei während der vier Veranstaltungstage nur rund 20 Straftaten, darunter einfache Körperverletzungsdelikte, Trunkenheit im Verkehr oder Diebstahlsdelikte und musste insbesondere in den Abendstunden vereinzelt gegen alkoholisierte und auffällige Personen einschreiten. Die entsprechenden Sachverhalte wurden aufgenommen und Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Auch im Straßenverkehr führte das hohe Besucheraufkommen zeitweise zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und kurzfristigen Behinderungen. Insbesondere im Bereich der Verkehrswege in Richtung Hohe Düne zum Tag des offenen Stützpunktes war die Verkehrslage phasenweise angespannt. Größere oder länger andauernde Verkehrsprobleme konnten jedoch verhindert werden.
Auf dem Wasser wurde die Hanse Sail durch die Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock begleitet und überwacht. Die Einsatzkräfte standen unter anderem für die Absicherung des Schiffsverkehrs und die Bewältigung möglicher Notlagen bereit. Am Freitag, gegen 13:30 Uhr, meldete das Organisationsteam der Baltic Crossing Challenge der Wasserschutzpolizei einen vermissten Teilnehmer, dessen GPS-Tracker keine Positionsdaten mehr übermittelte. Die Rettungskette wurde umgehend aktiviert. Rund sechs Seemeilen nordwestlich von Warnemünde konnte der 57-Jährige, der bereits erschöpft und unterkühlt war, von der Besatzung des Seenotrettungskreuzers "Arkona" gesichtet und gerettet werden. Er wurde an Land dem Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Wasserschutzpolizei barg anschließend seine Ausrüstung.
Gegen 19:30 Uhr kam es ebenfalls am Freitag während der Abendausfahrt im Rostocker Stadthafen zur Kollision zwischen einem deutschen Fahrgastschiff und einem schwedischen Traditionssegler. Nach ersten Erkenntnissen kollidierte das Achterschiff des Fahrgastschiffes beim Wiedereinscheren nach einem Überholvorgang mit dem Bugspriet des Seglers. Verletzt wurde niemand, Betriebsstoffe traten nicht aus. An beiden Schiffen entstand leichter Sachschaden. Die Wasserschutzpolizei Rostock hat die Ermittlungen zum Schiffsunfall aufgenommen.
Weitere nennenswerte Vorkommnisse konnten nicht verzeichnet werden.
Aus Sicht der Polizeiinspektion Rostock konnte die 35. Hanse Sail damit insgesamt störungsfrei durchgeführt werden. Die Polizei bedankt sich bei den Besucherinnen und Besuchern für ihr überwiegend rücksichtsvolles Verhalten sowie bei allen eingesetzten Kräften, Behörden, Veranstaltern und weiteren Partnern für die professionelle und konstruktive Zusammenarbeit.
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Mi., 21.01.1970 - 17:11 Uhr | Seitenaufrufe: 7« zurück zur News-Übersicht