Mietpreisbremse in Rostock und Greifswald soll weiterhin greifen / News / HRO-News.de
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Spielplan Volkstheater Rostock – das läuft ab 03.08.26 im Großen Haus und auf den anderen Bühnen - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Schauspiel, Musical, Tanz und Konzerte: Das Volkstheater Rostock bespielt mehrere Bühnen in der Hansestadt. Vom Großen Haus über das experimentelle Ateliertheater bis zur Sommerbühne in der Halle 207 auf dem Neptunwerft-Gelände. Hier finden Sie den aktuellen Spielplan für alle Spielstätten im Überblick.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:32 Uhr
Mordfall Fabian geht weiter: Schwester und Opa von Gina H. sagen vor Gericht aus - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der Tod des achtjährigen Fabian sorgte 2025 weit über MV hinaus für Bestürzung. Wurde der Junge aus Güstrow von der damaligen Ex-Partnerin des Vaters ermordet? Das versucht ein Gericht zu klären. Nach einer mehrwöchigen Unterbrechung wird der Prozess am Donnerstag (6. August) am Landgericht Rostock...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 07:47 Uhr
Hansa Rostock gegen TSG Neustrelitz: Testspiel im Liveticker - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Im Volksstadion erwartet der FC Hansa Rostock am Sonntag (2. August) die TSG Neustrelitz. Für beide ist es der letzte Test vor dem Ligastart. Die OSTSEE-ZEITUNG begleitet die Partie mit einem Liveticker.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | So., 12:32 Uhr
Rostock (RSAG) - Am Samstag, 1. August 2026, stellt die RSAG Zusatzbusse für die An- und Abreise zum Hansa-Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach zur Verfügung. Diese verkehren ab circa 11:50 Uhr vom Parkplatz Groß Schwaßer Weg und ab circa 11:55 Uhr vom Doberaner Platz jeweils im 15-Minuten-Takt zum Stadion. Fans und...
Quelle: HRO-News.de | Do., 17:10 Uhr
Rostock-Lichtenhagen (PIHR) - Nach einem Polizeieinsatz am gestrigen Donnerstag, dem 30. Juli 2026, gegen 18:00 Uhr in der Malchiner Straße in Rostock hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen gegen einen 41-jährigen Rostocker wegen des Verdachts des schweren Raubes sowie weiterer Straftaten aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:09 Uhr
Rathaus-Eingang | Foto: Hansestadt nordlicht/Hansestadt Rostock
Rostock (HRPS) - Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock stellt ihr Tourismus- und Veranstaltungsmanagement neu auf. Mit einer entsprechenden Beschlussvorlage setzt die Stadtverwaltung das von der Bürgerschaft beauftragte Feinkonzept zur Neuausrichtung um. Ziel ist es, bisher auf mehrere Gesellschaften und Organisationseinheiten...
Quelle: HRO-News.de | Do., 17:55 Uhr
Baustelle am Werftdreieck (Bauzustand am 29. Juli 2026, Luftbild) | Foto: Rostocker Straßenbahn AG/Hansestadt Rostock
Rostock-Kröpeliner-Tor-Vorstadt (HRPS) - Die Vollsperrung am Rostocker Werftdreieck (L 22) kann in der Nacht von Freitag zu Sonnabend (31. Juli/1. August 2026) wieder aufgehoben werden. Darüber informieren die Bau ausführenden Firmen. Die Lübecker Straße ist in diesem Bereich damit in beiden Fahrtrichtungen wieder auf zwei Fahrstreifen befahrbar. Vom...
Quelle: HRO-News.de | Do., 09:07 Uhr

Mietpreisbremse in Rostock und Greifswald soll weiterhin greifen

Rostock/Greifswald (MIS) • In den Universitätsstädten Rostock und Greifswald sollen die wohnungsmarktpolitischen Instrumente Mietpreisbremse und abgesenkte Kappungsgrenze auch weiterhin zur Anwendung kommen, um Mieterinnen und Mieter auf dem angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten. Bauminister Christian Pegel stellte diese Woche im Kabinett den Entwurf einer entsprechenden Rechtsverordnung des Landes vor.

"Der Bund hat den Ländern die Möglichkeit gegeben, Gebiete mit angespannten Wohnungsmarkt zu bestimmen, damit dort Maßnahmen zur Mietpreisbegrenzung greifen können. Wir haben diese Möglichkeit 2018 genutzt und die Universitätsstädte Rostock und Greifswald als solche Gebiete für die Dauer von fünf Jahren bestimmt. Deutlich vor deren Ablauf haben uns beide Städte signalisiert, dass sie eine Verlängerung für sinnvoll halten. Ein Gutachten des Hamburger ,Gewos-Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung‘ im Auftrag des Bauministeriums hat bestätigt, dass beide Wohnungsmärkte nach wie vor angespannt sind. Diesem Ergebnis entsprechen wir jetzt mit einer Rechtsverordnung", sagte Christian Pegel in Schwerin und erklärte, wie Mietpreisbremse und Kappungsgrenze funktionieren:

"Bei neu abzuschließenden Mietverträgen darf die Miete höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Die in beiden Städte von 20 auf 15 Prozent gesenkte Kappungsgrenze bedeutet, dass bei bestehenden Mietverträgen innerhalb von drei Jahren die Miete nicht um 20, sondern nur um 15 Prozent, maximal aber bis zum Erreichen der ortsüblichen Vergleichsmiete steigen darf."

Mit der Mietpreisbremse werde der Anreiz vermindert, Bestandsmieter zu verdrängen, weil die Mietsteigerung bei Neuabschluss eines Mietvertrags begrenzt ist. Zudem wirkte sich der schnelle Anstieg von Mieten bei Wiedervermietung über die ortsübliche Vergleichsmiete mittelfristig auf das Niveau der Bestandsmieten aus. "Auch dem wirkt die Mietpreisbremse entgegen. Die Kappungsgrenze hingegen wirkt bei Bestandsmietverträgen dämpfend auf mögliche Mieterhöhungen", so Christian Pegel.

Er weist zugleich auf eine Einschränkung hin, die verhindern soll, dass die Mietpreisbremse Neubau oder umfassende Modernisierung von Wohnraum beeinträchtigt: "Der Bundesgesetzgeber schreibt vor, dass die Mietpreisbremse nicht für Wohnungen gilt, die nach dem 1. Oktober 2014 neu errichtet oder umfassend modernisiert wurden und dann erstmals vermietet werden."

Mecklenburg-Vorpommerns Bauminister wiederholt aber auch: "Die Mietpreisbremse ist sinnvoll, um die Symptome eines engen Mietwohnungsmarktes kurzfristig zu lindern. Für eine dauerhafte Entlastung müssen mehr Wohnungen bereitgestellt werden. Auch dabei unterstützen wir mit unseren Programmen zur Wohnraumförderung."

Hintergrund
Eine Mietpreisbegrenzung wurde mit dem 2015 verabschiedeten Mietrechtsnovellierungsgesetz des Bundes ermöglicht. Bereits seit 2013 ermöglicht das Mietrechtsänderungsgesetz, die Kappungsgrenze bei der Anpassung von bestehenden Mietverträgen an die ortsübliche Vergleichsmiete von 20 auf 15 Prozent zu reduzieren. Damit diese Instrumente genutzt werden können, wurden die Landesregierungen ermächtigt, per Rechtsverordnung für die Dauer von höchstens fünf Jahren Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten bestimmen.

In Mecklenburg-Vorpommern tritt die bisherige Verordnung zum 30. September 2023 außer Kraft. An ihre Stelle soll die neue Verordnung treten.

Nächste Schritte sind nun die Verbandsanhörung und eine nochmalige Kabinettsbefassung mit deren Auswertung. Ziel ist ein Inkrafttreten der neuen Rechtsverordnung am 1. Oktober 2023.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Lokales | Di., 20.01.1970 - 13:22 Uhr | Seitenaufrufe: 129
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.hro-news.de - Copyright 2026