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"3. Rostocker Krebs-Selbsthilfe-Tag" am 28. Juni im Kloster zum Heiligen Kreuz

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • Das Onkologische Selbsthilfe-Netzwerk Rostock lädt am Dienstag (28. Juni 2022) von 17 bis 20 Uhr zum "3. Rostocker Krebs-Selbsthilfe-Tag" in dem historischen Nordhof des Klosters zum Heiligen Kreuz ein. Die Netzwerkpartner - Onkologisches Zentrum der Universitätsmedizin Rostock, Gesundheitsamt Rostock, Krebsgesellschaft M-V, Selbsthilfekontaktstelle Rostock und onkologische Selbsthilfegruppen im Raum Rostock - möchten wiederholt mit diesem Veranstaltungsformat die wertvolle Arbeit der Selbsthilfe präsentieren und Betroffene ermutigen, sich ebenfalls zu engagieren.

"Wir wissen aus eigener Erfahrung, was die Nachricht - Sie haben Krebs
- auslöst. Deshalb helfen wir mit unseren Kenntnissen und Erfahrungenanderen Betroffenen freiwillig und ehrenamtlich. Neben allgemeinen Informationen vermitteln wir Hoffnung und durch unser persönliches Beispiel zeigen wir, dass auch mit Krebs ein lebenswertes, zufriedenes Leben möglich ist", berichtet Dr. Hartmut Voß von der Deutschen ILCO e.V. - Darmkrebs/Stoma - Gruppe Rostock.

"In diesem Zusammenhang ist es uns als Onkologisches Selbsthilfe-Netzwerk wichtig, dass unsere Gäste in gemütlicher Atmosphäre mit den anwesenden Selbsthilfegruppen ins Gespräch kommen können", betont Kristin Schünemann, Koordinatorin für Gesundheitsförderung. Umso erfreulicher ist es, dass der 3. Rostocker Krebs-Selbsthilfe-Tag dank der Unterstützung des Kulturhistorischen Museums Rostock im Klostergarten stattfinden kann. Ein Catering mit kleinen Snacks und Getränken steht ebenfalls für die Besucherinnen und Besucher bereit.

Neben der Selbsthilfekontaktstelle werde folgende Selbsthilfegruppen Vorort sein:

Arbeitskreis der Pankreatektomierten - Bauchspeicheldrüsenerkrankte Bezirksverein der Kehlkopfoperierten Rostock e.V.
Blasenkrebs-Selbsthilfegruppe Rostock Frauen nach Krebs der CUK Frauenselbsthilfe Krebs - Gruppe Rostock Gemeinsam mehr Mut e.V. - Wege bei Krebs Lebertransplantierte Deutschland e.V. Kontaktgruppe Rostock Selbsthilfegruppe für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige Selbsthilfegruppe für Tumore im Mund Kiefer Gesicht und Halsbereich Selbsthilfegruppe Multiples Myelom MV
Neben interessanten Beiträgen wird es zudem einen Gastvortrag zum Thema Hautkrebs (Melanom) von Prof. Julia Tietze von der Universitätsmedizin Rostock geben.
Hautkrebs ist der mit Abstand häufigste Krebs des Menschen. In Mecklenburg-Vorpommern sind mittlerweile jährlich 38.500 Patientinnen und Patienten vom weißen Hautkrebs betroffen. Dies ist ein Anstieg um fast 40 Prozent in den letzten zehn Jahren. 6.600 Patienten erkranken jährlich am schwarzen Hautkrebs (Melanom) – ein Anstieg um 16 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb ist es umso wichtiger, mit der Sonne sorgsam umzugehen und die Haut zu schützen.

Die Krebsgesellschaft M-V bietet seit einem Jahr eine mobile, ambulante Krebsberatung an, um bei psychischen Problemen aber auch bei allen Fragen rund um Beruf und soziale Absicherung zu helfen. Die Diplompsychologin Marion von Lukas wird in ihrem Vortrag die Möglichkeiten der Unterstützung und das landesweite Angebot der Beratung darstellen.

Für die musikalische Begleitung konnten Jacqueline Boulanger (Gesang), Volker Kloth (Gitarre) und Michael Bahlk (Bass) gewonnen werden.
Jacqueline Boulanger ist 2010 selbst an Brustkrebs erkrankt und Geschäftsführerin des heute zwölfjährigen Vereins "Gemeinsam mehr Mut
- Wege bei Krebs".
Zur Wahrung der Privatsphäre wird gebeten, vor Ort keine Fotoaufnahmen zu erstellen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Darüber hinaus startet pünktlich zum kalendarischen Sommeranfang bereits zum zweiten Mal eine digitale Aufklärungskampagne unter dem Motto "Der Sommer ist heiß – Hautkrebsvorsorge ist cool".
Weitere Informationen unter https://onkozentrum.med.uni-rostock.de/information-hautkrebs

Das Onkologische Selbsthilfe-Netzwerk Rostock war 2020 gegründet worden. Die Universitätsmedizin Rostock, das Gesundheitsamt Rostock, die Selbsthilfekontaktstelle Rostock, die onkologischen Selbsthilfegruppen sowie die Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. gingen eine Kooperation ein, damit durch eine strukturierte Zusammenarbeit die Selbsthilfe gestärkt und an gemeinsamen Zielen gearbeitet werden kann.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Di., 20.01.1970 - 04:58 Uhr | Seitenaufrufe: 61
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