Rostocker Klimaschutzaktivitäten werden intensiviert / News / HRO-News.de
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Rostock: Vermieter von Klenow Tor und Südstadt-Center ist insolvent - Immobilienfirma Hedera pleite - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Gegen die Hedera Bauwert GmbH, Eigentümerin von Klenow Tor und Südstadt-Center in Rostock, wurde ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet. Mieter kämpfen seit Jahren mit den vernachlässigten Immobilien und ungewissen Zukunftsaussichten. Kippt die Situation oder gibt es einen Hoffnungsschimmer?
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:23 Uhr
Rostock (PIHR) - Am vergangenen Sonnabend, dem 11. April, gegen 00:20 Uhr, wurden Beamte des Polizeihauptreviers Rostock zu einer Auseinandersetzung in den Barnstorfer Weg vor einen Imbiss gerufen. Nach ersten Erkenntnissen soll es vor Ort zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer alkoholisierten 16-jährigen...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 11:45 Uhr
Ärger um Straßenbahn-Haltestelle: Rostocker kämpfen für ihre Tramstation am Neuen Friedhof - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Eine Petition hat inzwischen mehr als 3000 Unterschriften: Der Protest gegen das Aus der Rostocker Tram-Haltestelle „Neuer Friedhof“ wächst. Wie die Chancen für eine Kehrtwende stehen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:38 Uhr
Rostock-Stadtmitte (PIHR) - Am Sonntag, den 12. April 2026, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Goethestraße 6 in der Rostocker Stadtmitte gegen 19:20 Uhr zu einem Brand im Hausflur. Nach ersten Erkenntnissen wurde im Flurbereich des Dachgeschosses eine Tüte mit Kleidung auf bislang unbekannte Art und Weise in Brand gesetzt. Derzeit muss...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 14:40 Uhr
Rostock-Konzerte: Band „Blond” kritisiert männerdominierte Musikbranche und Udo Jürgens - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Band „Blond“ aus Chemnitz spielt in diesem Jahr zweimal in Rostock. Im Interview sprechen die Schwestern Nina und Lotta Kummer über Aktivismus, die Zusammenarbeit mit ihren Brüdern von der Band „Kraftklub“ – und kritisieren einen bekannten Song von Udo Jürgens.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:36 Uhr
Rostocker kämpfen für ihre Straßenbahn + Fabian-Mordprozess beginnt im April + Aida feiert 30. Geburtstag - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
wenn etwas wegfallen - oder weggenommen - werden soll, dann geht das selten ohne Schmerzen und Widerstand. Das ist auch beim geplanten Wegfall der Straßenbahnhaltestelle „Neuer Friedhof” so. Gegen die...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 04:38 Uhr
Rostocks Shopping-Center fürchten Insolvenz + Schulessen-Panne hat Konsequenzen + Stadt will Hundehalter entlasten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Keine Heizung, Müllberge, Bedenken wegen der Sicherheit: Das Südstadt- und das Klenow-Tor-Center in Rostock haben durch Probleme mit dem Vermieter schon viele negative Schlagzeilen gemacht. Nun ist der...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:53 Uhr

Rostocker Klimaschutzaktivitäten werden intensiviert

Rostock (hrps) • Die Hansestadt Rostock ist seit über 20 Jahren aktiv im Klimaschutz. Seit 1991 besteht die Mitgliedschaft im Klimabündnis, einem weltweiten Netzwerk von mehr als 1.500 Städten und Gemeinden, die sich gemeinsam dem Klimawandel stellen. Das angestrebte Fernziel des Klimabündnisses, zu dem sich auch Rostock bekennt, ist die Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen auf 2,5 Tonnen pro Jahr und Einwohner bis 2030. Rostock liegt hier bei vier Tonnen Kohlendioxid.

Darüber hinaus ist die Hansestadt Rostock im Dezember 2009 dem EU Konvent der Bürgermeister/innen beigetreten – eine Initiative der Europäischen Kommission. Die bisher mehr als 2.100 beteiligten Städte und Gemeinden verfolgen das gemeinsame Ziel, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen und die Zielvorgaben der EU noch zu übertreffen.

Diese Zielvorgaben sind konkret formuliert. Bis zum Jahr 2020 soll, ausgehend vom Basisjahr 1990, mindestens eine 20-prozentrige Reduktion der Treibhausgase erzielt werden. Darüber hinaus soll eine 20-prozentige Energieeinsparung durch Effizienzsteigerung sowie eine Erhöhung des Anteils regenerativer Energien am Gesamtenergiebedarf auf 20 Prozent erreicht werden. Rostock hat seit 1990 seinen Kohlendioxid-Ausstoß um knapp 50 Prozent reduziert, das Soll also bereits um 30 Prozent übererfüllt. Das Hauptaugenmerk der Hansestadt liegt auf den
erneuerbaren Energien. Derzeit beträgt der Anteil am Gesamtendenergiebedarf etwa zwei Prozent. Um die angestrebten Ziele zu erreichen, müssen umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden. Mit dem Beitritt zum Konvent der Bürgermeister/innen hat sich Rostock verpflichtet, seine Maßnahmen und erzielten Erfolge regelmäßig zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Ein erster Aktionsplan wurde bereits im vergangenen Dezember bei der Kommission eingereicht. Alle zwei Jahre folgt eine Aktualisierung der geplanten Maßnahmen. Wichtige Beiträge sind hierbei die Kampagnen und Aktionstage zum Klimaschutz, um eine nachhaltige Verhaltensänderung und Lebensweise zu fördern. Die Einwohnerinnen und Einwohner Rostocks sollen aktiv in den Prozess der Klimaschutzaktivitäten der Hansestadt einbezogen und das Bewusstsein für die Notwendigkeit selbst kleiner Klimaschutzmaßnahmen geschärft werden.

Die Klimaschutzaktivitäten werden in der Hansestadt Rostock seit dem 1. November 2008 von der Klimaschutzleitstelle im Amt für Umweltschutz gebündelt. Ein Aufgabenschwerpunkt der zwei Mitarbeiterinnen liegt im Aufspüren von Energieeinsparpotenzialen insbesondere innerhalb der Stadtverwaltung und darauf aufbauend in der Erarbeitung von Energieeinsparkonzepten. So ist beispielsweise für das Jahr 2011 der Start des Projektes „Einfach ausschalten“ geplant, eine Kampagne zur Mitarbeitermotivation und zum Energie sparen im Büro. Seit März 2010 wird die Klimaschutzleitstelle von einer Klimamanagerin unterstützt.
Ermöglicht wurde dieser personelle Zuwachs durch die Bewilligung eines Fördermittelprojektes aus der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Die Klimamanagerin ist für drei Jahre begleitend und beratend in der Klimaschutzleitstelle angesiedelt. Die Aufgabenschwerpunkte liegen in der Öffentlichkeitsarbeit und der Durchführung öffentlichkeitswirksamer klimaschutzbezogener Kampagnen.

Ein aktuelles Beispiel ist die Aktion „Schrott-Rad-Kunst“. Sieben Rostocker Schulen folgten im Juni des vergangenen Jahres dem Aufruf des Amtes für Umweltschutz und beteiligten sich an der Aktion „Schrott-Rad-Kunst“. Die vom Amt ausgeteilten Schrottfahrräder wurden von Schüler/innen unterschiedlicher Altersstufen in Teamarbeit kreativ umgestaltet. Am Aktionstag zur Europäischen Mobilitätswoche, eine internationale Initiative des Klimabündnisses zur Förderung des Umweltverbundes und der nachhaltigen Mobilität, wurden die bunten und fantasievollen Fahrräder in Zusammenarbeit mit dem Rostocker Arbeitskreis „Klimaschutz und Mobilität“ in der Rostocker Innenstadt ausgestellt und öffentlich ausgezeichnet.

Noch bis zum 8. März 2011 sind die originellen Fahrräder der Aktion „Schrott-Rad-Kunst“ im Foyer des Rostocker Rathauses zu erleben. Eine begleitende Informationstafel erläutert die Hintergründe und den Werdegang der Aktion. Ab Mitte März folgt eine Ausstellung in der Galeria Kaufhof und anschließend ab April in der Kunsthalle Rostock.

Zeitgleich zur Ausstellung „Schrott-Rad-Kunst“ kann die Exposition „Ökologischer Fußabdruck“ als Leihgabe des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft noch bis zum 27. Februar 2011 im Foyer des Rostocker Rathauses besucht werden. Der ökologische Fußabdruck zeigt, welcher Flächenanteil der Erdoberfläche pro Person notwendig ist, um den momentanen Lebensstil und
Lebensstandard dauerhaft zu ermöglichen ohne die Umwelt zu beeinträchtigen. Für die Bereitstellung von Energie, Kraftstoff, Nahrungsmitteln, Gütern, Bekleidungs- und Hygieneartikeln müssen natürliche Ressourcen, wie beispielsweise Holz, Öl, Kohle, Ackerbaufläche, Grünlandfläche sowie Meeresfläche in Anspruch genommen werden. Anlässlich der Ausstellung können Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit nutzen, durch die Beantwortung einfacher Fragen aus den Bereichen Wohnen, Verkehr, Ernährung und Konsum ihren
persönlichen ökologischen Fußabdruck zu errechnen. Darüber hinaus erhalten sie Tipps, wie der ökologische Fußabdruck durch einfache Verhaltensänderungen und damit einhergehend der Kohlendioxid-Ausstoß reduziert werden kann.

Die Ausstellungen „Schrott-Rad-Kunst“ und „Ökologischer Fußabdruck“ sind kostenfrei.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Natur & Umwelt | Fr., 16.01.1970 - 01:42 Uhr | Seitenaufrufe: 481
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.hro-news.de - Copyright 2026