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Entwurf eines Handlungs- und Maßnahmenkonzeptes 2026 für Warnemünde vorgelegt

Rostock (HRPS) • Ein Handlungs- und Maßnahmenkonzept 2026 für Warnemünde soll den Rahmen für die weitere Entwicklung des Seebades setzen. Ein Entwurf aus dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität wurde jetzt den kommunalpolitischen Gremien vorgelegt. Ziel ist es, Warnemünde sowohl als attraktiven Wohnort als auch als leistungsfähigen Wirtschafts- und Tourismusstandort nachhaltig weiterzuentwickeln.

„Wir brauchen eine klare Orientierung für die Entwicklung Warnemündes in den kommenden Jahren“, unterstreicht Senatorin Dr. Ute Fischer-Gäde. „Gemeinsam mit allen beteiligten Partnerinnen und Partnern wollen wir die dann beschlossenen Maßnahmen transparent umsetzen und bauen dabei auf eine konstruktive Mitwirkung der Warnemünderinnen und Warnemünder.“

Das Konzept umfasst kurz-, mittel- und langfristige Projekte, die schrittweise umgesetzt werden könnten. Fünf Schwerunkte wurden dabei herausgearbeitet:

[italic][strong]Wohnen und Ferienwohnen[/strong][/italic]

Der Schutz von Wohnraum steht im Fokus. Mit der Fortschreibung des Bebauungsplans soll das Gleichgewicht zwischen dauerhaftem Wohnen und Ferienwohnungen gesichert werden.

[italic][strong]Entwicklung des Werftbeckens[/strong][/italic]

Das Gebiet soll künftig stärker für maritime Wirtschaft, insbesondere im Bereich Energie, genutzt werden. Planungs- und Abstimmungsprozesse laufen derzeit, ein Beschluss wird 2026 angestrebt.

[italic][strong]Mittelmole Warnemünde[/strong][/italic]

Die Mittelmole soll zu einem modernen, maritimen Quartier entwickelt werden. Geplant ist eine bessere Verknüpfung von Hafen, Bahnhof und städtischem Leben. Erste Schritte werden in diesem Jahr vorbereitet.

[italic][strong]Schulcampus und Wohnen im Laak-Quartier[/strong][/italic]

Am Ortseingang Warnemündes sollen eine Schule sowie neue Wohnungen entstehen. Ein städtebaulicher Wettbewerb könnte schon in diesem Jahr gestartet werden, Baurecht wird bis 2028 angestrebt.

[italic][strong]Strandentwicklung[/strong][/italic]

Für den Strandbereich wird ein Bebauungsplan erarbeitet, der touristische Nutzung, Naturschutz und Klimaschutz in Einklang bringt. Die öffentliche Auslegung ist für Anfang

2026 vorgesehen.

Die Bürgerschaft hatte bereits im Jahr 2011 das Strukturkonzept für Warnemünde als Leitlinie für die zukünftige Entwicklung beschlossen. In den Jahren 2019 bis 2022 wurde dieses Konzept in einem intensiven Beteiligungsprozess gemeinsam mit der Bevölkerung, Politik, Verwaltung und Fachplanern umfassend fortgeschrieben. In mehreren öffentlichen Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Einschätzungen einbringen. Dabei ging es um den Städtebau und das Ortsbild ebenso wie um die Themen Verkehr und Mobilität, Wirtschaft und Gewerbe, Tourismus und Kreuzschifffahrt, Infrastruktur sowie Klima- und Umweltschutz. Einen besonderen Schwerpunkt bildete das Thema Wohnen. Die vielfältigen Anregungen wurden ausgewertet, diskutiert und in einem aktualisierten Handlungs- und Maßnahmenkonzept zusammengefasst. Sie sind wichtige Grundlage für Warnemündes Zukunft.

Die Informationsvorlage soll am 22. April 2026 auf der Tagesordnung der Rostocker Bürgerschaft stehen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadt | Mi., 21.01.1970 - 13:45 Uhr | Seitenaufrufe: 10
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