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Gemeinsam unterwegs: Informationskampagne erinnert an rücksichtsvolle E-Scooter-Nutzung in Rostock

Rostock (HRPS) • E-Scooter sind inzwischen fester Bestandteil des Stadtbildes in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Als flexibles Mobilitätsangebot ergänzen sie Bus, Bahn und Fahrrad und werden zunehmend für alltägliche Wege genutzt. Damit das Zusammenspiel im öffentlichen Raum gut funktioniert, arbeitet die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Anbietern kontinuierlich daran, die Nutzung stadtverträglich zu gestalten.

Ein sichtbarer Baustein dieser Zusammenarbeit ist eine Informationskampagne, die seit 2023 jeweils im Frühjahr startet – pünktlich zu Beginn der Saison, wenn E-Scooter wieder verstärkt genutzt werden. Ziel ist es, das Miteinander im Straßenraum für alle Verkehrsteilnehmenden angenehm und sicher zu gestalten. Die Plakate vermitteln dabei drei zentrale Botschaften: Nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen fahren, alleine und nüchtern fahren sowie rücksichtsvoll parken – etwa nicht auf Blindenleitstreifen, an Bordsteinabsenkungen, Zebrastreifen, Fußgängerfurten oder an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs. Die Plakate werden bis 24. März 2026 im Stadtgebiet zu sehen sein.

Grundlage für die öffentliche Sensibilisierung im Umgang mit E-Scootern ist unter anderem ein Beschluss der Rostocker Bürgerschaft aus dem Jahr 2022. Darin wurde die Stadtverwaltung beauftragt, ihre bisherigen Bemühungen fortzuführen und Maßnahmen zu entwickeln, um mögliche Konflikte zwischen E-Scooter-Nutzenden und anderen Verkehrsteilnehmenden zu reduzieren.

Die Nutzung von E-Scootern hat sich in den vergangenen Jahren verändert: Während zu Beginn vor allem jüngere Menschen zwischen 18 und 24 Jahren unterwegs waren, liegt der größte Anteil inzwischen in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen. Rund 32,4 Prozent der Fahrten werden von Berufspendelnden oder für geschäftliche Wege genutzt.

Parallel zu Informationsangeboten entwickelt die Stadt auch das Nutzungssystem weiter. Sharing-E-Scooter werden in Rostock derzeit überwiegend im sogenannten Free-Floating-System betrieben, bei dem die Fahrzeuge flexibel im öffentlichen Raum abgestellt werden können. „Damit alle Verkehrsteilnehmenden sicher unterwegs sein können, schaffen wir nach und nach feste Abstellflächen für E-Scooter. So verbessern wir die Verkehrssicherheit und sorgen gleichzeitig für ein geordnetes Stadtbild.“, sagt Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität.


Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Verkehr | Mi., 21.01.1970 - 13:42 Uhr | Seitenaufrufe: 0
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