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Aktueller Stand zu TRAM WEST

Beschlussvorlage wird in die Bürgerschaft eingebracht

Rostock (HRPS) • Stadtverwaltung und Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) bringen das Projekt TRAM WEST einen entscheidenden Schritt voran: Für die Bürgerschaftssitzung am 4. März 2026 ist nun die Beschlussvorlage zum Bau der Straßenbahnnetzerweiterung zwischen Trotzenburg und Hamburger Straße vorgelegt worden. Damit nimmt eines der wichtigsten Infrastrukturvorhaben für den Westen der Stadt sichtbar Fahrt auf und erreicht, deutlich früher als zunächst geplant, einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg von der Idee zur Umsetzung.

Grundlage der Beschlussvorlage ist die im vergangenen Jahr festgelegte Vorzugsvariante - das Ergebnis intensiver und sorgfältiger Planungsarbeit. Sie beschreibt den konkreten Trassenverlauf und die Lage der einzelnen Haltestellen. Umfangreiche fachliche Untersuchungen haben den Weg dorthin geebnet: von Variantenbewertungen über technische Machbarkeitsprüfungen bis hin zu verkehrlichen, ökologischen und städtebaulichen Analysen. Ein zentrales Element des Prozesses war dabei die breite Beteiligung der Rostockerinnen und Rostocker. Hinweise und Anregungen aus der Stadtgesellschaft, von Verbänden sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren wurden bei mehreren Beteiligungsformaten aufgenommen, geprüft und in die Planung integriert.

Der nun erreichte Planungsstand schafft Klarheit. Er erlaubt eine frühere politische Befassung als ursprünglich vorgesehen und sorgt zugleich für Planungssicherheit - für Anwohnerinnen und Anwohner, Kleingärtnerinnen und Kleingärtner ebenso wie für die Versorgungsunternehmen. Dass dieses Etappenziel bereits jetzt erreicht werden konnte, ist Ausdruck der engen, konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, RSAG, Fachplanungen und den begleitenden, sehr erfolgreichen Beteiligungsformaten.

Jetzt beginnt die Informations- und Beratungsphase in den politischen Gremien. Zunächst werden alle Rostocker Ortsbeiräte über die Inhalte der Beschlussvorlage informiert. Anschließend folgen die Beratungen in den zuständigen Fachausschüssen der Bürgerschaft sowie in den Ortsbeiräten im Planungsgebiet. In diesen Runden werden die zentralen Inhalte der Planung vorgestellt, Hintergründe erläutert und fachliche Fragen beantwortet.

Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger, unterstreicht die große Bedeutung des Vorhabens für die Zukunft der Stadt: "TRAM WEST ist ein Schlüsselprojekt für die Stadtentwicklung Rostocks. Mit der Vorzugsvariante und der nun vorliegenden Beschlussvorlage schaffen wir die Grundlage, um Stadtteile im Westen langfristig sicher und besser anzubinden und neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung zu setzen. Die Straßenbahn steht für eine kompakte, gut vernetzte Stadt und verbindet Wohnen, Arbeiten und Mobilität auf zukunftsfähige Weise. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt nun in die nächste Phase führen können, und hoffe auf eine konstruktive Beratung sowie einen positiven Beschluss der Bürgerschaft."

Mit TRAM WEST wird das Straßenbahnnetz im Westen Rostocks gezielt und leistungsfähig erweitert. Ziel ist es, die Erreichbarkeit der Stadtteile deutlich zu verbessern, den öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig zu stärken und einen spürbaren Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten. Die neue Strecke verbindet Wohn-, Arbeits- und Freizeitstandorte mit zentralen Zielen und wichtigen Umsteigepunkten und verknüpft Straßenbahn, Bus-, Rad- und Fußverkehr zu einem integrierten, zukunftsorientierten Mobilitätsangebot.

Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens ist der Bau der TRAM WEST-Trasse für den Zeitraum von 2028 bis 2031 vorgesehen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadtentwicklung | Mi., 21.01.1970 - 12:26 Uhr | Seitenaufrufe: 5
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