Unerlaubte Einreise endet am ZOB Rostock
Rostock-
Südstadt (BPHR) • Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock kontrollierten heute Morgen am Zentralen Omnibusbahnhof Rostock einen 19-jährigen Mann, der ohne gültige Ausweisdokumente in einem Fernreisebus unterwegs war. Gegen die Person bestand zudem ein Einreiseverbot.
Der Eritreer gab an, von Frankreich über Berlin nach Rostock gereist zu sein. Er legte keine Tickets vor, und der Busfahrer bestätigte, dass er den Passagier nicht kenne.
Beamte nahmen den Mann zur Dienststelle mit und stellten seine Identität per Fingerabdruckabgleich fest. Dabei ermittelten sie sechs Alias-Namen, mehrere Fahndungsnotierungen verschiedener Staatsanwaltschaften zur Aufenthaltsermittlung sowie das bestehende Einreiseverbot. Ein Vermerk ergab, dass sich der Mann in der Vergangenheit in Schweden aufgehalten hatte.
Die Bundespolizeiinspektion Rostock leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein.
Nach Rücksprache mit den schwedischen Behörden bestätigten diese das dortige Aufenthaltsrecht des Mannes. Im Anschluss erfolgte die Abschiebung nach Schwenden auf dem Seeweg.
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Mi., 21.01.1970 - 11:55 Uhr | Seitenaufrufe: 18« zurück zur News-Übersicht