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Weg frei für Planungen zum langfristigen Ersatz der Vorpommernbrücke

Aktuelle Restnutzungsdauer bis zum Jahr 2043

Rostock (HRPS) • Die Bürgerschaft hat während ihrer Sitzung am 10. Dezember 2025 den Weg frei gemacht für die Planungen zum langfristigen Ersatz der Vorpommernbrücke. Damit können Planungs-, Prüf-, Baugrundaufschluss- und Genehmigungsleistungen durch das Tiefbauamt ausgeschrieben und Fördermittel frühzeitig eingeworben werden.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden unterschiedliche Varianten untersucht. Im Ergebnis ist ein Ersatz der Vorpommernbrücke durch ein neues Brückenbauwerk mit einer Gesamtlänge von rund 175 Metern geplant. Der Bau soll in zwei Etappen erfolgen. Zunächst wird nördlich eine neue Brücke gebaut. Anschließend wird die vorhandene Brücke abgerissen und ein südliches Teilbauwerk errichtet.

Die Vorpommernbrücke ist eines der wichtigsten Verkehrsbauwerke Rostocks. Etwa 40.000 Fahrzeuge pro Tag nutzen die Verkehrsverbindung, die den Rostocker Nordosten erschließt und auch überregionale Bedeutung hat. Das Bauwerk wurde in den Jahren 1983 bis 1986 als dreifeldrige Spannbetonbrücke errichtet. Bereits im Jahr 1998 war eine Verstärkung des Tragwerks durch externe Spannglieder erforderlich, um die Standsicherheit und die Dauerhaftigkeit des Bauwerks zu gewährleisten. Nach jetzigem Stand hat das Bauwerk noch eine maximale Restnutzungsdauer bis zum Jahr 2043. Das ist das Ergebnis einer statischen Nachrechnung der Brücke unter Beachtung des aktuellen Bauwerkszustandes.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Verkehr | Mi., 21.01.1970 - 11:30 Uhr | Seitenaufrufe: 2
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