„Rostock 2050“ / News / HRO-News.de
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Ostsee-Hochwasser? Aktuelle Pegelstände in Rostock, Wismar, Rügen, Greifswald am 16.09.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wie hoch ist der aktuelle Pegel der Ostsee an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern? Wir berichten mit Live-Daten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:19 Uhr
Rostock (PIHR) - Am 14.09.2026 um 11:45 Uhr wurde der WSPI-Rostock eine Havarie beim Bebunkerungsvorgang an einem Motorschiff gemeldet. Das MS "Meteor" lag im Rostocker Fischereihafen und wurde landseitig durch ein Tankfahrzeug mit Schiffsdiesel beliefert, als über das Überlaufventil ca. 100 l Kraftstoff aus dem Tank liefen und in...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 16:02 Uhr
Hoffnung für Rostocker Straßenbahn-Linie: Bürgerinitiative erzwingt Prüfung - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ende Oktober soll der Betrieb der Straßenbahn zum Neuen Friedhof in Rostock für immer eingestellt werden – weil dann der Abriss einer Brücke beginnt. Doch nun muss sich das Land erneut mit dem Bauvorhaben befassen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 07:19 Uhr
Baustellen in Rostock am 15.9.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:04 Uhr
Wassertemperaturen der Ostsee in Warnemünde, Kühlungsborn, Binz, Heringsdorf am 15.09.2026 - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ob als Abkühlung im Sommer oder eine Mutprobe im Winter: Das Bad in der Ostsee lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Doch wie warm ist das Wasser entlang der Küste von MV gerade? Unsere Karte zeigt täglich die aktuellen Messwerte an den größten Stränden.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 06:48 Uhr
Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (16.09.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:04 Uhr
Rostock/Umland (PIHR) - Nach mehreren Bränden im Juli 2026 ist es der Kriminalpolizeiinspektion Rostock gelungen, die Taten aufzuklären. Ein 22-jähriger Deutscher steht im Verdacht, mindestens fünf Brände in Rostock und Elmenhorst gelegt zu haben. Der aus Rostock stammende Mann wurde Anfang September im Bundesland Brandenburg...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 14:29 Uhr

Rostock 2050“

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • Wie nachhaltig die Hansestadt in Zukunft wachsen kann, diskutieren Rostocker Wissenschaftler, Stadtplaner und Akteurinnen der Stadtgesellschaft mit Interessierten am Donnerstag, 27. Februar 2025, um 18 Uhr bei „Uni im Rathaus“.

Immer mehr Menschen leben in Städten. In Deutschland sind es aktuell fast 80 Prozent; im Jahr 2050 sollen sogar neun von zehn Menschen in einer Stadt leben. Die Urbanisierung stellt auch die wachsende Hanse- und Universitätsstadt Rostock zunehmend vor Herausforderungen: Raum für bezahlbares Wohnen ist knapp und konkurriert mit Flächen für Industrieansiedlungen in Stadt und Hafen – oftmals zu Lasten von Natur und Umwelt.

Wie Rostock nachhaltig wachsen kann, ist am Donnerstag, 27. Februar 2025, um 18 Uhr Thema im Rahmen der Gesprächsreihe „Uni im Rathaus“. Über Perspektiven und Visionen für „Rostock 2050“ diskutiert Hendrik Jansen vom Lehrstuhl für Nachhaltigen Städtebau und Mobilität der Universität Rostock mit Stadtplaner Robert Strauß, Kristina Koebe vom Rostocker Verein „Stadtgespräche“, der Quartiersmanagerin von Lichtenhagen Lisa Radl sowie Interessierten.

„Steigende Mieten und begrenzter Wohnraum einerseits sowie zahlreiche untergenutzte Gewerbeflächen erfordern eine strategische Stadtplanung und -entwicklung der Hansestadt“, betont Prof. Hendrik Jansen vom Lehrstuhl für Nachhaltige Stadtentwicklung. Gesucht seien nachhaltige Konzepte für Wohnen und Mobilität: um Rostocker Stadtteile miteinander zu vernetzen, Verkehrsprobleme zu minimieren oder den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. So könne eine nachhaltige Stadtplanung auch die Folgen des Klimawandels reduzieren, z.B. durch mehr Raum für Natur in der Stadt, Bauen im Bestand oder Nachverdichtung nach oben. So hat es sich Deutschland mit dem europäischen „Green Deal“ auch auf die Fahnen geschrieben, um bis 2050 klimaneutral zu werden bzw. zu wirtschaften.

Doch wie kann die Hansestadt wirtschaftlich stark, sozial gerecht und ökologisch verträglich wachsen? „Mit dem Projektvorhaben ‚Rostocker Oval‘ setzen wir nachhaltige Stadtentwicklungsziele um“, sagt Stadtplaner Robert Strauß. „Wir fokussieren uns auf den öffentlichen Raum, schaffen dort Orte der Begegnung und Teilhabe und ermöglichen Perspektivwechsel: zwischen Stadt und Landschaft, Urban und Suburban, Mobil und Immobil.“ Mit dem WarnowRund, der Warnowbrücke, dem Stadthafen, dem Uferweg in Gehlsdorf und dem neuen WarnowQuartier sollen Stadtteile und Quartiere künftig näher zusammenrücken. „Die Entwicklungsziele stehen besonders unter dem Fokus von Klimawandelanpassung, Mobilitätswende und Ressourcen schonendem Umgang mit Boden und Bestand“, so Strauß. Der Klimawandel und seine Folgen beeinflusst entsprechend städtebauliche Planungen und deren Umsetzung.

Wie aber lassen sich sogenannte ‚Schlafstadtteile‘ nachhaltig beleben, zum Beispiel Rostocker Plattenbauviertel wie Lichtenhagen? „Ein Problem sind fehlende soziokulturelle Orte, an denen Einwohner und Einwohnerinnen miteinander ins Gespräch kommen können sowie Bäckereien, Restaurants, Postfilialen und vieles mehr“, erklärt Quartiersmanagerin Lisa Radl. In den 1980er Jahren wurde Lichtenhagen auf der Weltmesse in Kanada „HABITAT“ noch als lebenswerter Stadtteil ausgezeichnet. Heute jedoch gelten dort viele Gewerbeimmobilien im Stadtteil als ‚Schrottimmobilie‘: Sie stehen vielfach leer und sind sanierungsbedürftig. „Mögliche Investoren werden von den Eigentümern jedoch abgeblockt“, weiß Radl. Um offene Finanzierungsfragen der Sanierung und Nutzung zu klären, sei die aktive Mitwirkung der Kommune unerlässlich. „Denn die Menschen wohnen gerne hier. Die Wohnungen sind groß, der Stadtteil ist sehr grün und familiär.“ In dem Stadtteil mit einem der höchsten Altersdurchschnitte in Rostock müssten außerdem Anreize für ältere Menschen geschaffen werden, in kleinere Wohnungen umzuziehen. Dies könnte den angespannten Wohnungsmarkt teilweise entlasten, so Radl. Gleichzeitig leben in Lichtenhagen überdurchschnittlich viele Jugendliche, die in der Stadtentwicklung bisher kaum berücksichtigt wurden.

Auch deshalb wünscht sich Kristina Koebe vom Rostocker Verein „Stadtgespräche“ eine bedarfsspezifische Entwicklung ausdrücklich aller Stadtteile: „Bei der bisherigen Stadtplanung lang der Fokus zu sehr auf der Innenstadt.“ Laut Koebe sollten außerdem Einwohnerinnen und Einwohner der Stadtviertel aktiv in die Planung ihres Quartiers mit einbezogen werden: „Als Expertinnen vor Ort identifizieren sie sich mit ihrem Viertel und wissen am besten, was fehlt oder wo gebraucht wird.“ Außerdem wünscht sie sich neben Stadtteil verbindenden Angebote ein verbindliches Konzept für nachhaltige Stadtentwicklung – mit konkreten Zielen und Maßnahmen, was bis wann erreicht werden soll.

Wie Rostock in Zukunft nachhaltig wachsen kann, ist Gesprächsthema bei „Uni im Rathaus“ am Donnerstag, 27. Februar 2025, um 18 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen, mit Rostocker Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Stadtplanung und Stadtgesellschaft zu diskutieren sowie gemeinsam Visionen zu entwickeln. Die Gesprächsrunde im Rathaus der Hansestadt moderiert die Rostocker Journalistin Katja Bülow. Der Eintritt ist frei.

UNI IM RATHAUS: Für alle, die es einfach wissen wollen!

Die Gesprächsreihe wird seit 2023 von der Interdisziplinären Fakultät an der Universität Rostock gemeinsam mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock organisiert.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Bildung | Mi., 21.01.1970 - 04:20 Uhr | Seitenaufrufe: 0
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.hro-news.de - Copyright 2026