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IHK-Präsidenten von Rostock und Schwerin fordern Neubrandenburger zum Rücktritt auf - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Präsidenten der IHKs in Rostock und Schwerin fordern ihren Neubrandenburger Amtskollegen Krister Hennige per Brief offen zum Rücktritt auf. Es geht um in einer ARD-Doku erhobene Vorwürfe gegen den Usedomer Unternehmer. Er soll einen indonesischen Mitarbeiter ausgebeutet haben.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 04:16 Uhr
Rostock-Evershagen (PIHR) - Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock hat die Ermittlungen aufgenommen, nachdem es in den frühen Morgenstunden des gestrigen Dienstags (28. Juli 2026) in einem Garagenkomplex in der Theodor-Körner-Straße zu einem Brand gekommen ist. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden Zeugen gegen 05:00 Uhr durch laute...
Quelle: HRO-News.de | Mi., 08:00 Uhr
Rostock (RSAG) - Am Samstag, 1. August 2026, stellt die RSAG Zusatzbusse für die An- und Abreise zum Hansa-Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach zur Verfügung. Diese verkehren ab circa 11:50 Uhr vom Parkplatz Groß Schwaßer Weg und ab circa 11:55 Uhr vom Doberaner Platz jeweils im 15-Minuten-Takt zum Stadion. Fans und...
Quelle: HRO-News.de | Do., 17:10 Uhr
Ortsamt Lütten Klein | Foto: Fotoagentur nordlicht/Hansestadt Rostock
Rostock-Lütten Klein (HRPS) - Um den Bürgerservice auch in den kommenden Wochen verlässlich anbieten zu können, bündelt das Stadtamt vorübergehend die personellen Kapazitäten in den Ortsämtern. Deshalb bleibt das Ortsamt Nordwest II in der Lütten Kleiner Warnowallee 30 vom 10. August bis einschließlich 18. September 2026 geschlossen....
Quelle: HRO-News.de | Mi., 08:51 Uhr
Spielplan Volkstheater Rostock – das läuft ab 03.08.26 im Großen Haus und auf den anderen Bühnen - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Schauspiel, Musical, Tanz und Konzerte: Das Volkstheater Rostock bespielt mehrere Bühnen in der Hansestadt. Vom Großen Haus über das experimentelle Ateliertheater bis zur Sommerbühne in der Halle 207 auf dem Neptunwerft-Gelände. Hier finden Sie den aktuellen Spielplan für alle Spielstätten im Überblick.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 04:32 Uhr
Mordfall Fabian geht weiter: Schwester und Opa von Gina H. sagen vor Gericht aus - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der Tod des achtjährigen Fabian sorgte 2025 weit über MV hinaus für Bestürzung. Wurde der Junge aus Güstrow von der damaligen Ex-Partnerin des Vaters ermordet? Das versucht ein Gericht zu klären. Nach einer mehrwöchigen Unterbrechung wird der Prozess am Donnerstag (6. August) am Landgericht Rostock...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 07:47 Uhr
Rostock-Lichtenhagen (PIHR) - Nach einem Polizeieinsatz am gestrigen Donnerstag, dem 30. Juli 2026, gegen 18:00 Uhr in der Malchiner Straße in Rostock hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen gegen einen 41-jährigen Rostocker wegen des Verdachts des schweren Raubes sowie weiterer Straftaten aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:09 Uhr

Rostock 2050“

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • Wie nachhaltig die Hansestadt in Zukunft wachsen kann, diskutieren Rostocker Wissenschaftler, Stadtplaner und Akteurinnen der Stadtgesellschaft mit Interessierten am Donnerstag, 27. Februar 2025, um 18 Uhr bei „Uni im Rathaus“.

Immer mehr Menschen leben in Städten. In Deutschland sind es aktuell fast 80 Prozent; im Jahr 2050 sollen sogar neun von zehn Menschen in einer Stadt leben. Die Urbanisierung stellt auch die wachsende Hanse- und Universitätsstadt Rostock zunehmend vor Herausforderungen: Raum für bezahlbares Wohnen ist knapp und konkurriert mit Flächen für Industrieansiedlungen in Stadt und Hafen – oftmals zu Lasten von Natur und Umwelt.

Wie Rostock nachhaltig wachsen kann, ist am Donnerstag, 27. Februar 2025, um 18 Uhr Thema im Rahmen der Gesprächsreihe „Uni im Rathaus“. Über Perspektiven und Visionen für „Rostock 2050“ diskutiert Hendrik Jansen vom Lehrstuhl für Nachhaltigen Städtebau und Mobilität der Universität Rostock mit Stadtplaner Robert Strauß, Kristina Koebe vom Rostocker Verein „Stadtgespräche“, der Quartiersmanagerin von Lichtenhagen Lisa Radl sowie Interessierten.

„Steigende Mieten und begrenzter Wohnraum einerseits sowie zahlreiche untergenutzte Gewerbeflächen erfordern eine strategische Stadtplanung und -entwicklung der Hansestadt“, betont Prof. Hendrik Jansen vom Lehrstuhl für Nachhaltige Stadtentwicklung. Gesucht seien nachhaltige Konzepte für Wohnen und Mobilität: um Rostocker Stadtteile miteinander zu vernetzen, Verkehrsprobleme zu minimieren oder den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. So könne eine nachhaltige Stadtplanung auch die Folgen des Klimawandels reduzieren, z.B. durch mehr Raum für Natur in der Stadt, Bauen im Bestand oder Nachverdichtung nach oben. So hat es sich Deutschland mit dem europäischen „Green Deal“ auch auf die Fahnen geschrieben, um bis 2050 klimaneutral zu werden bzw. zu wirtschaften.

Doch wie kann die Hansestadt wirtschaftlich stark, sozial gerecht und ökologisch verträglich wachsen? „Mit dem Projektvorhaben ‚Rostocker Oval‘ setzen wir nachhaltige Stadtentwicklungsziele um“, sagt Stadtplaner Robert Strauß. „Wir fokussieren uns auf den öffentlichen Raum, schaffen dort Orte der Begegnung und Teilhabe und ermöglichen Perspektivwechsel: zwischen Stadt und Landschaft, Urban und Suburban, Mobil und Immobil.“ Mit dem WarnowRund, der Warnowbrücke, dem Stadthafen, dem Uferweg in Gehlsdorf und dem neuen WarnowQuartier sollen Stadtteile und Quartiere künftig näher zusammenrücken. „Die Entwicklungsziele stehen besonders unter dem Fokus von Klimawandelanpassung, Mobilitätswende und Ressourcen schonendem Umgang mit Boden und Bestand“, so Strauß. Der Klimawandel und seine Folgen beeinflusst entsprechend städtebauliche Planungen und deren Umsetzung.

Wie aber lassen sich sogenannte ‚Schlafstadtteile‘ nachhaltig beleben, zum Beispiel Rostocker Plattenbauviertel wie Lichtenhagen? „Ein Problem sind fehlende soziokulturelle Orte, an denen Einwohner und Einwohnerinnen miteinander ins Gespräch kommen können sowie Bäckereien, Restaurants, Postfilialen und vieles mehr“, erklärt Quartiersmanagerin Lisa Radl. In den 1980er Jahren wurde Lichtenhagen auf der Weltmesse in Kanada „HABITAT“ noch als lebenswerter Stadtteil ausgezeichnet. Heute jedoch gelten dort viele Gewerbeimmobilien im Stadtteil als ‚Schrottimmobilie‘: Sie stehen vielfach leer und sind sanierungsbedürftig. „Mögliche Investoren werden von den Eigentümern jedoch abgeblockt“, weiß Radl. Um offene Finanzierungsfragen der Sanierung und Nutzung zu klären, sei die aktive Mitwirkung der Kommune unerlässlich. „Denn die Menschen wohnen gerne hier. Die Wohnungen sind groß, der Stadtteil ist sehr grün und familiär.“ In dem Stadtteil mit einem der höchsten Altersdurchschnitte in Rostock müssten außerdem Anreize für ältere Menschen geschaffen werden, in kleinere Wohnungen umzuziehen. Dies könnte den angespannten Wohnungsmarkt teilweise entlasten, so Radl. Gleichzeitig leben in Lichtenhagen überdurchschnittlich viele Jugendliche, die in der Stadtentwicklung bisher kaum berücksichtigt wurden.

Auch deshalb wünscht sich Kristina Koebe vom Rostocker Verein „Stadtgespräche“ eine bedarfsspezifische Entwicklung ausdrücklich aller Stadtteile: „Bei der bisherigen Stadtplanung lang der Fokus zu sehr auf der Innenstadt.“ Laut Koebe sollten außerdem Einwohnerinnen und Einwohner der Stadtviertel aktiv in die Planung ihres Quartiers mit einbezogen werden: „Als Expertinnen vor Ort identifizieren sie sich mit ihrem Viertel und wissen am besten, was fehlt oder wo gebraucht wird.“ Außerdem wünscht sie sich neben Stadtteil verbindenden Angebote ein verbindliches Konzept für nachhaltige Stadtentwicklung – mit konkreten Zielen und Maßnahmen, was bis wann erreicht werden soll.

Wie Rostock in Zukunft nachhaltig wachsen kann, ist Gesprächsthema bei „Uni im Rathaus“ am Donnerstag, 27. Februar 2025, um 18 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen, mit Rostocker Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Stadtplanung und Stadtgesellschaft zu diskutieren sowie gemeinsam Visionen zu entwickeln. Die Gesprächsrunde im Rathaus der Hansestadt moderiert die Rostocker Journalistin Katja Bülow. Der Eintritt ist frei.

UNI IM RATHAUS: Für alle, die es einfach wissen wollen!

Die Gesprächsreihe wird seit 2023 von der Interdisziplinären Fakultät an der Universität Rostock gemeinsam mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock organisiert.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Bildung | Mi., 21.01.1970 - 04:20 Uhr | Seitenaufrufe: 0
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