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Top 7 - Meist gelesene News
Rostocker Zoo ändert Preise und Öffnungszeiten: Was der Eintritt dann kostet - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der Zoo gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Ostsee-Urlaubern und ist ein begehrtes Ausflugsziel für Familien. Die Kassen des größten Tierparks in MV sind demnächst zu anderen Zeiten geöffnet. Und ein Besuch wird günstiger.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 08:20 Uhr
Warnowbrücke wird 25 Millionen Euro teurer: Steht Rostocks Prestige-Projekt vor dem Aus? - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Der Bau der neuen Warnowbrücke im Stadthafen schien endlich auf einem guten Weg. Doch jetzt gibt es eine neue Hiobsmeldung: Die Planer haben sich bei den Baukosten massiv verrechnet – die zweite Planungspanne bei dem Großprojekt. Die Stadt erwägt sogar eine Klage, um das Vorhaben zu retten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 07:49 Uhr
70 Jahre Mosaik: Nienhäger gestaltet Digedags-Uhr für Ruhlaer Manufaktur - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Digedags sind für viele ältere Menschen aus dem Osten eine schöne Kindheits- und Jugenderinnerung. 70 Jahre nach ihrer Erfindung kehren die drei Comichelden nun zurück: als Bilder auf eigens gestalteten Armbanduhr-Zifferblättern.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 09:05 Uhr
Rostock-Hansaviertel (PIHR) - In der Nacht vom vergangenen Freitag auf Sonnabend erhielt die Polizeiinspektion Rostock kurz nach Mitternacht Kenntnis von einem Wohnungseinbruch in der Thünenstraße im Rostocker Hansaviertel. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine 32-jährige Anwohnerin einen unbekannten Tatverdächtigen in ihrer Wohnung...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 13:41 Uhr
Rostock (PIHR) - Am vergangenen Sonntagabend, 27. September 2026, stellten Beamte des Polizeireviers Dierkow während einer Streifenfahrt gegen 22:30 Uhr Scheinwerferlicht im Bereich des Wendehammers in der Stellmakerstraat fest. Als sich die Beamten dem Bereich näherten, flüchtete zunächst ein weißer Pkw in unbekannte Richtung....
Quelle: HRO-News.de | Mo., 14:22 Uhr
Blick vom Rathauseingang auf den Neuen Markt | Foto: Fotoagentur nordlicht/Hansestadt Rostock
Rostock (HRPS) - Anlässlich des Internationalen Tages für die vollständige Abschaffung von Atomwaffen am heutigen 26. September ist vor dem Rostocker Rathaus die Flagge des internationalen Städtebündnisses „Mayors for Peace“ gehisst. Mit dem Aktionstag wollen die Vereinten Nationen das öffentliche Bewusstsein für die...
Quelle: HRO-News.de | Sa., 08:34 Uhr
Rostock (BPHR) - Nach mehreren Sachbeschädigungen durch säurehaltige Graffiti an Rostocker S-Bahnhaltepunkten gelang der Bundespolizeiinspektion Rostock in der vergangenen Nacht ein Fahndungserfolg. Einsatzkräfte identifizierten einen 20-jährigen Deutschen als Tatverdächtigen und nahmen ihn vorläufig fest. Am 25. September...
Quelle: HRO-News.de | Sa., 10:01 Uhr

Sail-Brunch: Kernthema Nachhaltigkeit

Meyer: Mecklenburg-Vorpommern hat beste Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaften

Rostock (MWBT) • Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat am Sonnabend beim Sail-Brunch im Rahmen der Gesprächsreihe "Business meets Hanse Sail" vor rund 300 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zum Thema "Erfolgsmodelle für mehr Nachhaltigkeit "- MV als Wegbereiter" gesprochen. "Mecklenburg-Vorpommern als Land der erneuerbaren Energien verfügt über beste Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaften. Wenngleich die aktuelle Situation durch die Corona-Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die damit verbundene Energiekrise herausfordernd ist, werden wir die heimischen Unternehmen bei dem notwendigen Transformationsprozess in den kommenden Jahren intensiv begleiten und unterstützen. Vor allem mit dem diesjährigen Hanse Sail-Partnerland Norwegen haben wir dazu bereits einiges initiiert", sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer vor Ort.

Derzeit läuft eine Zusammenarbeit im deutsch-norwegischen Projekt zur Wasserstoffproduktion "H2GE Rostock". Mit dabei ist das Unternehmen Equinor, ein norwegischer Öl- und Gasproduzent. Das Projekt beinhaltet die Elektrolyse für die zunächst blaue und später grüne Wasserstoffproduktion, einen Ammoniak-Cracker für die Weiterverarbeitung beziehungsweise den Import und eine ATR-Anlage (Verfahren zur Produktion von Synthesegas, das aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid besteht), mit der eine deutlich höhere CO2-Abscheiderate realisiert werden kann. Als Stromquelle ist der Windpark Arkona angedacht. "In ganz Mecklenburg-Vorpommern gibt es Projekte, Ideen und Netzwerke, die sich mit dem Aufbau der Wasserstoffwirtschaft beschäftigen. Das unterstützen wir, denn hier sehe ich großes ökologisches und wirtschaftliches Potenzial, die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes weiter voranzutreiben", sagte Meyer.

In der Hansestadt Rostock hat sich beispielsweise das Projekt "HyTech Hafen Rostock" gegründet. Hier soll in den kommenden Jahren eine 100 Megawatt-Anlage für die Erzeugung von grünem Wasserstoff entstehen. Ein weiteres Projekt ist Europas erstes Wasserstoff-Gewerbegebiet in Rostock-Laage. Dahinter steht das Konzept des Unternehmens APEX Energy, einen grünen Industriepark zu entwickeln, in dem ansässige Unternehmen durch vor Ort erzeugten Wasserstoff mit Wärme und Strom versorgt werden. "Wir brauchen weitere innovative Ideen und mutige Unternehmen, um den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien und die Verstärkung der Wasserstoffwirtschaft gemeinsam voranzutreiben", sagte Meyer.

Die Landesregierung hat sich zudem zum Ziel gesetzt, "Grüne Gewerbegebiete" in Mecklenburg-Vorpommern weiter voranzubringen. Dabei geht es um Gewerbegebiete, die neu entwickelt werden und um bereits bestehende Gewerbegebiete, die durch gezielte Maßnahmen zu einem "grünen Gewerbegebiet" werden können. Um eine Zertifizierung zu erhalten, sind folgende Basiskriterien nötig: eine erneuerbare Energieversorgung (das bedeutet eine Nutzung von mindestens 50 Prozent EE-Strom oder EE-Wärme oder mindestens 75 Prozent Ökostromtarif), der Einsatz von Maßnahmen zur Verbesserung des Energiemanagements und Steigerung der Energieeffizienz sowie eine Bewusstseinsbildung im Bereich des nachhaltigen Flächenmanagements (beispielsweise durch Informationsveranstaltungen zum sparsamen Umgang mit der Ressource Fläche). "Der Einsatz von erneuerbaren Energien, clever eingesetzte Ressourceneffizienz, ein sparsamer Flächenverbrauch und die Nutzung alternativer Mobilität "- das macht ein grünes Gewerbegebiet aus. Und davon brauchen wir noch mehr in Mecklenburg-Vorpommern. Denn alle Beteiligten profitieren davon - nachhaltig wirtschaftende Unternehmen ökonomisch, Kommunen verschaffen sich gegenüber Wettbewerbern einen Standortvorteil und alle gemeinsam reduzieren die CO2-Emmissionen", sagte Meyer abschließend.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wirtschaft | Di., 20.01.1970 - 06:12 Uhr | Seitenaufrufe: 54
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