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Oberbürgermeister-Bilanz 2014: Jahr der Zukunftsprojekte

Rostock-Stadtmitte (HRPS) • "Das nun zu Ende gehende Jahr 2014 war ein Jahr der Zukunftsprojekte", fasst Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling den Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate zusammen. "Ob im Petriviertel oder in Gehlsdorf, in Groß Klein oder am Vögenteich: Unsere Stadt verändert sich und wächst weiter." Am 30. November 2014 wurden in der Hansestadt 203.809 Rostockerinnen und Rostocker mit Hauptwohnsitz gezählt. "Der Trend ist ungebrochen, auch wenn wir beim Wohnungsmarkt langsam an Grenzen stoßen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir dies erkennen und dass in Rostock neue Wohnungen gebaut werden!"

"Wichtige Zukunftsprojekte wie die Entwicklung der Warnemünder Mittelmole, des Stadthafens und der Nordkante des Neuen Marktes haben uns das Jahr hindurch begleitet. Hinzu kamen Untersuchungen zur Machbarkeit olympischer Segelwettbewerbe vor Warnemünde in den Jahren 2024 oder 2028. Nicht immer stießen die Ideen und Pläne auf Gegenliebe.
Die Beispiele Neuer Markt und Werftdreieck haben uns aber gezeigt, dass von einer Mehrheit der Rostockerinnen und Rostocker getragene Ideen Projekte verbessern können und helfen, mehr Akzeptanz für Veränderungen zu schaffen. Dieses konstruktive Miteinander sollte auch im kommenden Jahr Schule machen."

Besonders positiv bewertet der Oberbürgermeister die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. "Entscheidend ist nicht allein Wachstum bei der Einwohnerzahl. Entscheidend ist auch, dass es genug Arbeit gibt, die auch entsprechend bezahlt wird. Dass die Arbeitslosigkeit in Rostock allein im November mehr als neun Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats lag, ist schon bemerkenswert. Es zeigt, dass es uns gelungen ist, die Zunahme sozialversicherungspflichtiger Jobs in unserer Stadt in vierstelliger Höhe pro Jahr zu verstetigen."
Oberbürgermeister Roland Methling ist überzeugt: "Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ab kommendem Jahr für alle Branchen wird für mehr Gerechtigkeit sorgen."

Noch immer bleibt jedoch die kommunale Haushaltspolitik die größte Herausforderung. "Wir können nicht mehr Geld ausgeben, als wir einnehmen. Diese Logik gerät leider immer wieder in Vergessenheit. Sie ist aber Voraussetzung dafür, dass wir unseren Kindern und Enkeln Vermögen vererben und nicht Schulden." Für die Haushaltsjahre 2015 und 2016 plant die Hansestadt, erstmals einen Doppelhaushalt aufzustellen. "Es ist nach wie vor für alle Bereiche eine große Herausforderung, neue Defizite nicht mehr zuzulassen. Noch immer schieben wir einen Altschuldenberg in Höhe von über 150 Mio. Euro vor uns her, zu dessen Abbau wir verpflichtet sind." Auch mit Blick auf die laufende Theaterstrukturdiskussion unterstreicht der Oberbürgermeister: "Alles Geld, was zusätzlich bereitgestellt wird, muss woanders gestrichen werden. Tarife und Verträge zwingen uns dazu, langfristig zu denken, weil sich viele unserer heutigen Entscheidungen erst in mehreren Jahren auf die Kassen auswirken werden."

Oberbürgermeister Roiland Methling ist davon überzeugt: "Die Dynamik, mit der sich Rostock entwickelt, ist ungebrochen. Auch im kommenden Jahr werden wir die Unterstützung aller Rostockerinnen und Rostocker brauchen, damit unsere Hansestadt weiter wachsen und gedeihen kann.
Allen Rostockerinnen und Rostockern, aber auch allen Freunden unserer Stadt in Nah und Fern wünsche ich frohe Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr!"

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Stadt | Sa., 17.01.1970 - 11:06 Uhr | Seitenaufrufe: 156
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