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Viele Rostocker Blumenwiesen werden künftig mehrjährig blühen
Rostock • Zehn mehrjährige Blumenwiesen wurden jetzt mit regionalem Saatgut in der Stadt angelegt. Dazu musste der Wuchs auf den Flächen gemäht werden.
Dies führte zu besorgten Anrufen naturverbundener Rostockerinnen und Rostocker. "Die zu den Jubiläen unserer Stadt und der Universität angelegten Blumenwiesen hatten die Herzen vieler Menschen höher schlagen lassen. Auch Schmetterlinge und Hummeln haben sich vermehrt eingestellt.
Diese Wiesen waren jedoch in der Regel einjährig. Im neuen Jahr musste der Boden wieder bearbeitet und die Wiesen neu eingesät werden. Damit sind hohe Kosten verbunden. Deshalb wird unser Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege, diese Wiesen jetzt in mehrjährige Wiesen umwandeln", erläutert Holger Matthäus, Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau.

Dies ist jetzt auf den ersten Flächen in diesem Jahr geschehen und hat manchen verwundert, denn die ersten Blüten auf diesen Flächen waren schon zu sehen. Sie wären jedoch nach rund drei Wochen verschwunden gewesen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass sich diese Wiesen nur sehr spärlich weiter entwickeln würden. Nun sind sie mit regionalem Saatgut standortgerecht neu angelegt worden. Die Pflanzen können sich an ihrem Standort etablieren und werden jedes Jahr wieder von neuem blühen.

Diese Blühwiesen müssen jedoch mindestens einmal, besser zweimal im Jahr gemäht werden, um eine erneute Blüte anzuregen und um unerwünschte Wildkräuter wie Melde und Brennnessel nicht zu stark wuchern zu lassen.
Der erste Wiesenschnitt sollte erfolgen, bevor es zu einer zu großen Versamung von Melde und Co. kommt. Dies wird auch "Schröpfmahd" genannt.
Sie erscheint oft unverständlich, weil es gerade "so schön blüht". Doch nur so können diese stark wuchernden Begleiter im Zaum gehalten, eine zweite Blüte angeregt  und das Insekten-Buffet lange bereitgehalten werden.

Neben den einjährigen Blütenwiesen, die es an einigen Orten in der Stadt auch weiterhin  geben wird, sollen verstärkt mehrjährige Wiesen gemäß den  Standortbedingungen angelegt werden. Diese haben manchmal auf den ersten Blick eine nicht so bunte Farbenpracht, sind jedoch für Insekten deutlich wertvoller. Eine bereits etablierte Wiese, wie zum Beispiel gegenüber dem Kanonsberg, blüht zuverlässig seit drei Jahren.
Margeriten, Flockenblumen und Labkraut grüßen fröhlich die Vorbeieilenden. Nach der Flockenblumenblüte steht auch dort dann eine Mahd an, um die zweite Blüte anzuregen.

In einigen Park– und Grünanlagen ist es dem Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege  in den vergangenen Jahren bereits gelungen, durch Anpassung des Mähregimes Blumenwiesen zu entwickeln.
Dazu zählen unter anderem der Park an der Hundsburg mit einer wunderschönen Wiese aus Klappertopf und der Schmarler Damm mit verschiedenen Wildblumen wie beispielsweise Wilde Möhre, Wegwarte, Natternkopf, Hundskamille und Schafgarbe.

Die Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner werden auch in Zukunft weiter an der Entwicklung von Blumenwiesen arbeiten und sie Schritt für Schritt an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet etablieren. Entsprechend den örtlichen Gegebenheiten werden sie unterschiedlich aussehen und auch unterschiedlich gepflegt. Ihnen allen gemeinsam ist aber die frohe Erwartung vieler Blüten -  für Menschen und Insekten.
Ulrich Kunze
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & 6 | Mo., 06.07.2020 10:48 Uhr | Seitenaufrufe: 14
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