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Schutz gegen Influenza und Tetanus - Impfaktion für Studierende in Rostock

Rudolph: Hohe Impfquoten in Mecklenburg-Vorpommern sind kein Selbstläufer – Impfzertifikat für Ärzte schafft Vertrauen

Rostock (MWBT) • Mit einer Impfaktion sind noch bis morgen vier Impfteams der Universitätsmedizin Rostock und des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) in Rostock aktiv, um Studierende für das Thema Impfen zu sensibilisieren und Impfungen gegen Influenza und Tetanus/Diphtherie/Keuschhusten/Kinderlähmung anzubieten. Die Aktion ist Bestandteil der landesweiten Kampagne "MV impft "- gemeinsam Verantwortung übernehmen" (www.mv-impft.de). "Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land mit einer sehr hohen Impfbereitschaft und überdurchschnittlich hohen Impfquoten im bundesweiten Vergleich. Das ist richtig so, denn Impfungen sind der beste Schutz vor Infektionskrankheiten. Aber: Gute Impfquoten sind kein Selbstläufer und bedürfen immer wieder großen Engagements und vieler Teamplayer. Die Aktion an der Universität Rostock ist dabei ein wichtiger Baustein unserer Kampagne und zugleich ein unkompliziertes Angebot für Studierende, den eigenen Impfstatus aufzufrischen", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph, der sich vor Ort gegen Grippe impfen ließ.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Universität im Rahmen der Immatrikulationswoche eine Impfaktion initiiert. Rund 800 Studierende nahmen die Gelegenheit wahr, sich impfen zu lassen.

Hohe Impfquoten sind Resultat landesweiter Maßnahmen

"Die hohen Impfquoten im Land sind das Resultat zahlreicher Maßnahmen, die seit Jahren bei uns Anwendung finden", sagte Rudolph. Um beispielsweise die Zirkulation der Masern zu verhindern, werden von der Weltgesundheitsorganisation Impfraten von 95 Prozent gefordert. Bei den 17 im Rahmen von Schuleingangsuntersuchungen jährlich erhobenen Impfquoten liegt Mecklenburg-Vorpommern im Bundesländervergleich 13 Mal auf Rang eins und drei Mal auf Rang drei. Bei der zweiten Masern-Impfung erreichen bundesweit nur Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg die angestrebten 95 Prozent.

Nur in Mecklenburg-Vorpommern: Impfzertifikat für Ärzte

"Um die hohe Impfbereitschaft weiter zu fördern und mögliche Sorgen der Bürger im Vorfeld auszuräumen, müssen Grundbedingungen eingehalten werden. Zunächst gilt es, kontinuierlich Aufklärung über das Impfen zu leisten. Das machen wir sehr erfolgreich mit unserer landesweiten Kampagne `MV impft "- gemeinsam Verantwortung übernehmen´. Zum anderen gilt es, ein breites und niedrigschwelliges Impfangebot zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist es sinnvoll, die Durchführung von Schutzimpfungen jedem Arzt zu ermöglichen, der entsprechend ausgebildet ist", betonte Rudolph.

In Mecklenburg-Vorpommern benötigen Ärzte, die Impfungen durchführen wollen, ein Impfzertifikat. Dieses kann bei der Ärztekammer erworben werden und ist alle fünf Jahre durch Fortbildung zu aktualisieren. "Das ist bislang bundesweit vorbildlich und schafft Vertrauen. Wir stellen sicher, dass unsere Ärzte stets über ein profundes und aktuelles Wissen zum Thema Impfen verfügen. Insbesondere vor dem Hintergrund der fortlaufenden Neu- und Weiterentwicklung von Impfstoffen ist ein regelmäßiges Wissens-Update der impfenden Ärzte wichtig, um die Patienten zielgruppenspezifisch und kompetent zu beraten", hob Rudolph hervor.

Informationen rund ums Impfen auf einen Klick: Landeskampagne "MV impft "- gemeinsam Verantwortung übernehmen" www.mv-impft.de

Das Wirtschafts- und Gesundheitsministerium hat gemeinsam mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales die Impfkampagne "MV impft "- gemeinsam Verantwortung übernehmen" (www.mv-impft.de) initiiert. Ziel ist es, das Thema Impfen wieder stärker in den Blickpunkt der Bevölkerung zu rücken. Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Besonders wichtig sind die Basisimpfungen im Kindes- und Jugendalter und später die sogenannten Auffrischimpfungen, um lebenslang einen Schutz zu haben.

Im Rahmen der Kampagne werden zielgruppenspezifische Informationen für Eltern, Kinder, junge Erwachsene, Familien sowie Senioren angeboten. Neben dem Internetauftritt www.mv-impft.de wird mit gedrucktem Informationsmaterial wie Plakaten und Faltblättern geworben. Darüber hinaus werden auch Medien wie beispielsweise YouTube und Facebook sowie Kinospots als Informationsträger eingesetzt. Damit sollen unter anderem gezielt Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen werden. Hinzu kommen Hinweise auf die zahlreichen Impfangebote der niedergelassenen Ärzte, der Gesundheitsämter und auch der Betriebsärzte im Land.

Alle Gesundheitsämter im Land bieten regelmäßig wöchentliche Impfsprechstunden an. Informationen zu den Terminen sind zu finden unter: https://mv-impft.de/aktuelles-termine/. Weiterhin gibt es Vereinbarungen mit den Krankenkassen beziehungsweise mit den kommunalen Gesundheitsämtern, so dass dem öffentlichen Gesundheitsdienst und den Betriebsärzten die Durchführung aller öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen ermöglicht werden. Somit können Betriebsärzte nicht nur bei ihren Beschäftigten den Impfschutz kontrollieren sondern auch fehlende Schutzimpfungen nachholen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Do., 24.10.2019 - 09:30 Uhr | Seitenaufrufe: 10
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