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Operationstechnische Assistentin – ein Traumberuf?

Das Klinikum Südstadt Rostock bildet junge Menschen aus

Rostock-Südstadt • Operationstechnische Assistenten (OTA) werden heute in der Klinik gebraucht. Der Beruf ist vielseitig und verspricht abwechslungsreiche Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten medizinischen Fachgebieten. Das bestätigt auch Charlotte Fischer aus Ludwigslust. Sie ist Auszubildende im 2. Lehrjahr am Klinikum Südstadt Rostock (KSR) und interessierte sich immer schon für den menschlichen Körper und wie er funktioniert. "Ich wusste früh, was ich beruflich wollte und bewarb mich letztes Jahr mit Erfolg für die Ausbildung zur OTA am Klinikum Südstadt Rostock. Durch meine Mutter, die im Krankenhaus Ludwigslust als Endoskopiefachschwester arbeitet, gab es viele Gespräche zu medizinischen Themen zu Hause."

Das Klinikum Südstadt Rostock bildet bereits über zehn Jahre Operationstechnische Assistenten aus, seit 2018 sind es jährlich vier Ausbildungsplätze in diesem begehrten Beruf. Die Ausbildung ist sehr praxisnah und wird durch Praxisanleiter durchgehend begleitet. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag TVAöD zuzüglich vermögenswirksamer Leistungen, Jahressonderzahlung und bei erfolgreichen Abschlussprüfungen winkt eine Prämie von 400 Euro.

Operationstechnische Assistenten sind verantwortlich für die Sterilität der medizinischen Geräte und Instrumente, die bei einer Operation benötigt werden. "Im Operationssaal arbeiten wir immer als Team, das heißt neben mindestens zwei OP-Pflegekräften ist auch eine Auszubildende von uns als "Springer" bei einer OP mit dabei. Wir sorgen dafür, dass alles steril bleibt. Im 2. Lehrjahr dürfen wir dann das OP-Besteck den Operateuren reichen", so Charlotte Fischer. "Die Stromversorgung zu überwachen, den Ärzten beim Ankleiden der OP-Bekleidung zu helfen oder auch die OP-Dokumentation, all das fällt auch in den Verantwortungsbereich einer OTA", ergänzt Marie-Isabel Ehlers, ebenfalls OTA-Auszubildende  im 2. Lehrjahr am Klinikum Südstadt Rostock. Sie wusste lange nicht, was sie beruflich später einmal machen möchte.
"Meine Stärken lagen in Mathe und Biologie. Nach dem Abitur absolvierte ich ein Praktikum in einer chirurgischen Praxis in Rostock.
Danach war mir klar, ich möchte in einem medizinischen Beruf arbeiten.
Meine erste Bewerbung für die OTA-Ausbildung am KSR hat gleich geklappt", freut sich die junge Frau.

"Die Ausbildung zur OTA umfasst 1.600 Stunden theoretischen Unterricht und 3.000 Stunden praktische Ausbildung", so Ilka Diening, stellvertretende Pflegedienstdirektorin am Klinikum Südstadt. "In der Praxis durchlaufen unsere Auszubildenden am Klinikum die verschiedensten Fachgebiete in den jeweiligen Kliniken bzw. Stationen wie zum Beispiel eine chirurgische Station, die Notaufnahme, den Zentral-OP, die Endoskopie oder auch die Zentralsterilisation." Die Theorie in berufsbezogenen Fächern erfolgt an der OTA-Schule des KMG-Klinikums Güstrow.

Charlotte Fischer und Marie-Isabel Ehlers erhielten dort das Wolfgang-Neubert-Stipendium für ihre sehr guten Leistungen in der OTA-Ausbildung. "Ziel ist es, uns aus Auszubildende zu motivieren und langfristig, uns als medizinische Fachkräfte hier in der Region zu halten", erklärt Marie-Isabel Ehlers. Einig sind sich beide OTA-Azubis auch darin: "Wir möchten nach der Beendigung unserer dreijährigen Ausbildung hier sehr gern am Klinikum Südstadt Rostock bleiben. "Das Klima hier ist toll, wir sind Mitglied des Teams und die Arbeit macht einfach Spaß."

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: | Do., 01.01.1970 - 01:00 Uhr | Seitenaufrufe: 0
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