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„Tore auf“ – Blick hinter die Kulissen bei MV WERFTEN in Rostock-Warnemünde

Glawe: Tag der offenen Tür ist auch Möglichkeit, für neue Mitarbeiter zu werben

Rostock-Warnemünde • "Tore auf" "- einen "Tag der offenen Tür" beging am Sonntag die MV WERFTEN auf dem Betriebsgelände in Rostock-Warnemünde für Mitarbeiter, deren Familien und Besucher. "Mit einem Besuchertag zeigen die MV WERFTEN die ersten Resultate ihrer über dreijährigen Tätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern, seit die Genting Hong Kong Limited die Standorte in Wismar, Rostock-Warnemünde und Stralsund übernommen hat. Eine gute Gelegenheit, allen Interessierten einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren und zugleich um neue Mitarbeiter und Nachwuchs zu werben. Schließlich hat sich die Mitarbeiterzahl an allen drei Standorten mehr als verdoppelt", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Auf den MV WERFTEN in Wismar, Rostock-Warnemünde und Stralsund sind derzeit 2.700 Mitarbeiter sowie 248 Auszubildende und Dualstudenten beschäftigt. Seit der Übernahme der Werftstandorte durch die MV WERFTEN im Jahr 2016 wurden unter anderem der Bau und die Ablieferung von vier exklusiven Flusskreuzfahrtschiffen realisiert. In Stralsund entsteht das erste Luxus-Expeditionskreuzfahrtschiff der Endeavor Class sowie in Wismar und Rostock-Warnemünde das erste Global Class-Kreuzfahrtschiff. Darüber hinaus erfolgte der Start der Kabinenproduktion der MV WERFTEN Fertigmodule GmbH. In Warnemünde wurde eine neue Schiffbauhalle mit einer neuen innovativen Laser-Hybrid-Paneellinie in Betrieb genommen. "Durch die Entwicklung der Standorte zu Spezialwerften für den Kreuzfahrtschiffbau haben sich für den Schiffbau und die gesamte maritime Industrie Mecklenburg-Vorpommerns neue Perspektiven eröffnet", sagte Glawe.

 

In Rostock-Warnemünde entsteht gegenwärtig das 220 Meter lange Mittelschiff des ersten Global Class-Kreuzfahrtschiffes. Das insgesamt 342 Meter lange und über 46 Meter breite Schiff entsteht in geteilter Bauweise an den Standorten Wismar und Rostock-Warnemünde. In Wismar werden Bug und Heck sowie die Aufbauten montiert. Insgesamt werden 2.500 Passagierkabinen eingebaut. Das Mittelschiff besteht insgesamt aus 160 Blöcken (Großsektionen). Nach Ausschwimmen der Mittelschiffs und Überführung nach Wismar sollen dort das Hinter- und Vorschiff montiert werden. Für den Bau der Global Class-Schiffe hat das Unternehmen in einen neuen Schiffbauhallenkomplex investiert, um mit höchstmöglicher Produktion an der Fertigstellung zu arbeiten", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Die Schiffbauhalle (385 Meter lang, 99 Meter breit und bis zu 24 Meter hoch) ist in drei Abschnitte unterteilt, in denen eine innovative Laser-Hybrid-Paneellinie, die Sektionsfertigung und -ausrüstung und eine Profilfertigungslinie untergebracht sind.

 

In Mecklenburg-Vorpommern ist die maritime Industrie (Schiff- und Bootsbau, maritime Zulieferer sowie Meeres- und Offshore-Technik) mit knapp 300 Unternehmen, insgesamt ca. 11.500 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro ein industrieller Kern. Zum hiesigen Schiff- und Bootsbau zählen ca. 160 Unternehmen mit rund 6.500 Mitarbeitern. In den sechs größeren Unternehmen, den MV WERFTEN in Wismar, Rostock-Warnemünde und Stralsund, der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde, der Peene-Werft in Wolgast und der Tamsen Maritim in Rostock sind 3.600 Mitarbeiter und rd. 310 Auszubildende beschäftigt (Stand 30.06.2019). Zum Schiff- und Bootsbau kommen maritime Zulieferer und Dienstleister, die sich auf die Entwicklung und Produktion innovativer Systemlösungen konzentrieren, mit etwa 140 Unternehmen und ca. 5.000 hochwertigen Arbeitsplätzen hinzu.

 

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: | Do., 01.01.1970 - 01:00 Uhr | Seitenaufrufe: 0
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