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Rostock-Überseehafen (BPHR) - Bei einer Kontrolle am Rostocker Überseehafen am 01.10.2019 gegen 10:45 Uhr wurde ein 32-jähriger Rumäne durch Bundespolizeibeamte festgestellt, der zur Festnahme durch die Staatsanwaltschaft Passau ausgeschrieben war. Der Ausschreibung lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Passau zugrunde, mit dem der...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 10:55 Uhr
Rostock-Warnemünde (MWBT) - Am Dienstag hat in Rostock-Warnemünde auf der NEPTUN WERFT die Kiellegung des neuen AIDA-Kreuzfahrtschiffes, das zu 100 Prozent mit emissionsarmem Flüssiggas (LNG) betrieben werden kann, stattgefunden. Das künftige Herzstück des Schiffes bildet ein komplett ausgerüstetes Maschinenraummodul "- eine sogenannte...
Quelle: HRO-News.de | Di., 09:30 Uhr
Rostock-Toitenwinkel (PIHR) - Am 15.10.2019 ereignete sich in Rostock-Toitenwinkel in der Toitenwinkler Allee gegen 01:20 Uhr ein tödlicher Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einem PKW. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Fußgänger auf Höhe der Einfahrt zur Marthin-Luther-King-Allee aus noch ungeklärter Ursache unvermittelt...
Quelle: HRO-News.de | Di., 12:47 Uhr
Rostock-Dierkow (RSAG) - Von Mittwoch, 16. Oktober, bis voraussichtlich Sonntag, 20. Oktober 2019, erfolgen Gleisbauarbeiten zwischen Dierkower Kreuz und Dierkower Damm. Aus diesem Grund fahren die Straßenbahnen im angegebenen Zeitraum jeweils in der Zeit von 20:00 Uhr bis circa 01:00 Uhr des Folgetages eingleisig zwischen den Haltestellen...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 17:05 Uhr
Rostock-Stadtmitte (HRPS) - Das Amt für Umweltschutz der Hanse- und Universitätsstadt Rostock veranstaltet am 22. Oktober 2019 im Bürgerschaftssaal des Rathauses das 2. Rostocker Bodenschutz-Symposium. Mit der diesjährigen Veranstaltung werden erneut die Akteure im Bodenschutz aus Verwaltung, Forschung und Praxis mit vielfältigen...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:58 Uhr
Rostock-Stadtmitte (RSAG) - Von Montag, 21. Oktober 2019, 07:00 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 15. November 2019, befahren die Buslinien 22 und 23 in Richtung Hauptbahnhof Nord und die Nachtbuslinie F2 in Richtung S Lichtenhagen im Bereich Steintor nicht die Busspur (auf den Straßenbahngleisen). Der Bahnsteig C kann nicht angefahren...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 13:31 Uhr
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Quelle: HRO-News.de | Fr., 08:16 Uhr

OB Roland Methling: Humanität darf nicht untergehen

Rostock will 20 Geflüchtete zusätzlich aufnehmen und Kosten tragen, die Bund und Land nicht finanzieren

Rostock (HRPS) • Rostock will bis zu 20 Geflüchtete zusätzlich aufnehmen. Die Hanse- und Universitätsstadt, die deutschlandweit als eine der ersten die "Potsdamer Erklärung der ‚Städte Sicherer Häfen‘" unterzeichnet hatte, bietet im Mittelmeer Geretteten Aufnahme und Fürsorge an. Dies hat die neugewählte Rostocker Bürgerschaft in ihrer ersten konstituierenden Sitzung Anfang Juli bekräftigt. "Wir stehen zu unserem Wort und wollen den gestrandeten Hilfesuchenden in unserer Stadt Unterkunft und Betreuung sichern", betont Oberbürgermeister Roland Methling.

"Angesichts der großen menschlichen Tragödien, die sich tagtäglich vor den Augen der Welt abspielen, ist es Zeit zu Handeln. Wir werden mit Nachdruck unseren Beitrag leisten, auch finanziell", bekräftigt der OB und unterstreicht, dass Rostock auch die erforderlichen Kosten, soweit sie nicht von Bund oder Land getragen werden, übernehmen wird. "Die Humanität darf nicht untergehen. Dafür tragen wir alle gemeinsam die Verantwortung. Ostsee und Mittelmeer sollen Meere des Frieden sein, die Menschen miteinander verbinden", so Roland Methling.

Nach Beschlüssen der Rostocker Bürgerschaft gehört die Hanse- und Universitätsstadt zu den inzwischen 60 deutschen Städten, die einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten fordern und sich seit Sommer 2018 offiziell zu "Sicheren Häfen" erklärt haben. Sie haben sich mit der Initiative "Seebrücke" solidarisiert und öffentlich mit Nachdruck ihre Bereitschaft bekundet, aus Seenot gerettete Menschen in ihren Städten und Gemeinden zusätzlich aufzunehmen.

In der "Potsdamer Erklärung" heißt es unter anderem: "Als ‚Städte Sicherer Häfen‘ fordern wir von der Bundesregierung und dem Bundesinnenminister die schnellstmögliche Zusage, dass wir aufnahmebereiten Kommunen und Gemeinden die aus Seenot im Mittelmeer geretteten Geflüchteten auch aufnehmen können. Wir fordern die Bundesregierung und den Bundesinnenminister auf, uns "Städte Sicherer Häfen" bei der praktischen Aufnahme, der Unterbringung und der Finanzierung zu unterstützen."

Erstunterzeichner dieser Erklärung sind neben Rostock die Städte Flensburg, Greifswald, Hildesheim, Krefeld, Marburg, Potsdam und Rottenburg am Neckar.

Ulrich Kunze



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Do., 11.07.2019 - 14:20 Uhr | Seitenaufrufe: 17
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