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Plädoyers im Rostocker Prostituierten-Prozess: Fortsetzung - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
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Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Mi., 05:26 Uhr
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Protestaktionen zum globalen Klimastreik auch im Nordosten - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Rostock/Schwerin/Neubrandenburg (dpa/mv) - Der globale Klimastreik der Fridays for Future-Bewegung erfasst auch Mecklenburg-Vorpommern. Heute sind in mindestens
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Fr., 05:13 Uhr
Ein über Mecklenburg-Vorpommern ziehendes Sturmtief hat Schäden verursacht. In Rostock musste die Feuerwehr rund 20 Mal ausrücken, auf der Müritz kenterte ein Segelboot.
Quelle: NDR.de | Mi., 06:01 Uhr
Eine neues Gebäude für Mitarbeiter und Verwaltung, nun auch noch eine weitere Riesenhalle: Die Neptun Werft in Rostock expandiert weiter. 70 Millionen Euro will die Papenburger Meyer-Gruppe an der Warnow investieren. Aber: Ausgerechnet die Stadtverwalt...
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Do., 06:50 Uhr
Kira Ludwig (54) ist Wissenschaftlerin und Organisatorin der ?Scientists for Future? in Rostock. Am 20. September will sie den jungen Menschen der Stadt wieder den Rücken stärken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Fr., 08:49 Uhr
Petritor: Panzerbagger soll Baugrund ausheben - Bild: Norddeutsche Neuste Nachrichten
Seit Jahren soll der Bau beginnen, doch noch ist das Gelände vom Munitionsbergungsdienst nicht freigegeben.
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Mi., 05:03 Uhr

Cryptotrading Betrug - Verfahrenserfolg gegen international agierende Cyber-Betrüger

Rostock (PIHR) • Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens ist es der  
Staatsanwaltschaft Rostock und dem Fachkommissariat 5 der
Kriminalpolizeiinspektion in Rostock unter Einsatz von zahlreichen
verdeckten polizeilichen Maßnahmen gelungen, ein professionell und
international agierendes Geldwäschenetzwerk aufzudecken, über welches
alleine im Jahr 2018 mehr als 100 Millionen Euro weitergeleitet
wurden.

Die Ermittlungen führten zur Identifizierung dreier zentraler Köpfe
der Geldwäscheorganisation und zur Festnahme eines der Täter, welcher
sich seitdem in Untersuchungshaft befindet. Umfangreiches
Beweismaterial - Datenträger, Telefone und PC-Technik mit einem
Gesamtvolumen an auszuwertenden Daten von mehr als 5 Terrabyte -
sowie Geldbeträge im sechsstelligen Bereich konnten sichergestellt
werden.

Die von zehntausenden Geschädigten aus der ganzen Welt erlangten
Gelder stammen aus Betrugsstraftaten über sog. Trading-Webseiten, die
Investoren vorgeben, durch die Spekulationen mit binären Optionen,
Forex-Trading, Kryptowährungen und weiteren ähnliche Finanzprodukten
erhebliche Gewinne erzielen zu können. Zum professionellen System der
hinter den Internetseiten stehenden Täter gehört der Betrieb von
ganzen Callcentern, deren geschulte Mitarbeiter Anleger telefonisch
und per E-Mail zu immer weiteren "Investitionen" überreden. Nach
Einzahlung einer geringen Geldsumme wird den Anlegern vorgetäuscht,
dass der vermeintliche Gewinn auf den durch die Täter angelegten
"Fake-Depots" rapide anwächst. Nach diesen anfänglichen Gewinnen ist
ein Großteil der Anleger bereit, höhere Summen zu investieren. Nach
einiger Zeit zeigt die eigens für die Betrugsstraftaten programmierte
Tradingsoftware einen Verlust bzw. Totalverlust der angelegten Gelder
an.

Die auf den deutschen Konten der Geldwäscheorganisation eingezahlten
Anlegergelder wurden unmittelbar nach Eingang auf ausländische Konten
weitergeleitet. Besonders hierbei ist, dass die Geldwäscher, derer
Dienste sich die Seitenbetreiber bedient haben, für die Gründung der
Konten eigens geschaffene Gesellschaften (GmbHs) mit osteuropäischen
Strohgeschäftsführern genutzt haben, um die so eröffneten Konten
möglichst lange unentdeckt betreiben zu können. Auf diese Weise
flossen über zahlreiche Konten jeweils erhebliche Geldbeträge, bevor
die Rechtschaffenheit der Kontobetreiber in Zweifel gezogen werden
konnte. Für ihre Tätigkeit verlangten die "Konten-Dienstleister"
Provisionen von den über die Webseiten betrügerisch erlangten
Geldern, die ebenfalls im Millionenbereich lagen.

Binäre oder digitale Optionen sind hochriskante Termingeschäfte, die
Merkmale einer Wette enthalten. Anleger spekulieren auf einen
fallenden oder steigenden Kurs. Tritt der vom Anleger prognostizierte
Fall ein, so gewinnt er und erhält einen vorher festgelegten Betrag,
der typischerweise immer weniger als das Doppelte des eingesetzten
Kapitals ausmacht. Tritt der vom Anleger prognostizierte Fall nicht
ein, so verfällt die Option als wertlos, und der Anleger verliert
sein gesamtes eingesetztes Kapital. In der Regel wird bei diesen
Geschäftsmodellen mit außerbörslichen Produkten gehandelt.

Der gewerbsmäßige Betrug und die gewerbsmäßige Geldwäsche werden mit
Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren - je Fall -
bestraft. Die Ermittlungen dauern an.

Harald Nowak



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Polizeibericht | Fr., 07.06.2019 - 16:01 Uhr | Seitenaufrufe: 44
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