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Drei Millionen Euro für Wels-Aquakulturforschung in M-V

Rostock (MLUV) • Obwohl die Aquakultur des Afrikanischen Raubwelses in Mecklenburg-Vorpommern etabliert ist, sind noch eine Reihe von Schwierigkeiten und Fragestellungen bei der Aufzucht dieses Fisches ungeklärt. In einem neuen Projekt der Universität Rostock, das von 2019 bis 2023 läuft, soll nun die lokale Produktion des Afrikanischen Raubwelses erforscht werden.

"Ziel des Vorhabens ist es, die besten Aufzuchtbedin­gungen in den unterschiedlichen Wachstumsstadien zu ermitteln und dafür zu sorgen, dass es den Fischen gut geht", erläutert Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. Besonders kompliziert sei beispielsweise die Larvenaufzucht, da die Tiere kannibalisch veranlagt seien.

Am Montag, dem 29. April 2019, um 17 Uhr, überreicht der Minister einen Zuwendungsbescheid in Höhe von knapp 3,1 Millionen Euro an den Rektor der Universität Rostock, Herrn Prof. Dr. Schareck, sowie an den Projektleiter, Herrn Prof. Dr. Harry W. Palm. Die Mittel stammen vom Land und aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF).

Zur Übergabe sind Medienvertreter herzlich eingeladen!

Ort und Zeit:

29. April 2019, 17 Uhr,

18059 Rostock, Justus von Liebig-Weg 8 (am Fischglashaus)

 

Im Vorfeld des Termins betonte der Minister die Relevanz des Vorhabens: "Der Wels ist äußerst robust und von guter Fleischqualität und kann auch bei hohen Besatzdichten unkompliziert in Aquakultur gehalten werden. Die künstliche Vermehrung in Europa gilt als unproblematisch, somit bedarf es keiner Importe von Besatzmaterial wie zum Beispiel für Garnelen. Hierzulande produzieren mittlerweile vier Unternehmen in Kreislaufanlagen kommerziell Raubwelse, somit ist gesichert, dass die Ergebnisse direkt und sehr effektiv in die Praxis einfließen."

Produziert würden in Mecklenburg-Vorpommern etwas mehr als 1.000 Tonnen jährlich, wobei der Markt sich zuletzt sehr gut entwickelt hat und neue Nachfrage generiert, so der Minister.

Das aktuelle Vorhaben schließt an das Projekt "Aquaponik in MV" an, in dem Raubwelse gehalten und das Abwasser zur Düngung von Pflanzen genutzt wurde. Im Vergleich zu einem reinen Aquakultur-Kreislauf gilt die Aquaponik zu den nachhaltigsten Produktionsformen der landwirtschaft­lichen Tierproduktion. Positive Auswirkungen auf das Fischwohl konnten durch die Reduzierung von aggressi­vem Verhalten beim Wels bereits erzielt werden.

Weitere Informationen zum Projekt der Universität Rostock und zur Aquakultur in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie unter www.aquakultur-mv.de

Welsproduktion in MV

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wissenschaft | Do., 25.04.2019 - 16:30 Uhr | Seitenaufrufe: 24
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