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Am 18. März 2019 ist Equal Pay Day

…weil Brötchen für Frauen und Männer gleich viel kosten!

Rostock (HRPS) • Anlässlich des Equal Pay Days  fordert das Aktionsbündnis Equal Pay Day Mecklenburg-Vorpommern, das Thema der gleichen Bezahlung von Frauen und Männern verstärkt auf die politische Agenda zu setzen.

Der Equal Pay Day (EPD) markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahlen zeigen keine Veränderung beim Gender Pay Gap. Die Lohnlücke in Deutschland beträgt nach wie vor 21 Prozent. Umgerechnet ergeben sich 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen) und das Datum des EPD am 18. März 2019.

Das landesweite Aktionsbündnis Equal Pay Day MV, bestehend aus Landesfrauenrat MV e.V., DGB Nord, Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Mecklenburg-Vorpommern, Frauenbildungsnetz M-V e.V. sowie dem Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH, wird mit Brötchentüten, die den Slogan "… weil die Brötchen für Frauen und Männer gleich viel kosten!" tragen, auf die ungleiche Bezahlung der Geschlechter aufmerksam machen.

"Bei der Schließung der Lohnlücke zwischen Frauen und Männer spielt Transparenz eine zentrale Rolle. Doch noch immer gibt es viele Vorbehalte. Transparente Gehaltsstrukturen werden in den Unternehmen mit großer Skepsis betrachtet. Ans Ziel kommen wir nur, wenn wir über Einkommen sprechen", so Claudia Kajatin, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates MV.
Auch das 2018 in Kraft getretene Entgelttransparenzgesetz entfaltete bisher kaum Wirkung. Zu diesem Schluss kommt die neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Obwohl Unternehmen durch das Entgelttransparenzgesetz aufgefordert sind, im Betrieb ihre Gehaltsstrukturen zu überprüfen und Entgeltgleichheit herzustellen, setzt nur ein geringer Teil der Firmen die Vorschriften in der betrieblichen Praxis um. Laut Studie ist die Geschäftsführung in nur zwölf Prozent der Betriebe von sich aus aktiv geworden, um Gehaltsunterschiede zwischen Männer und Frauen aufzudecken.

Lisanne Straka vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Nord: "In Unternehmen wird viel zu wenig für eine gerechte Bezahlung getan. In das Gesetz gehören klare Regelungen, die Unternehmen verpflichten die Entgelte zu prüfen. Außerdem müssen auch Beschäftigte in kleineren, mindestens aber in mittelständischen Unternehmen die Chance erhalten zu erfahren, ob sie gerecht bezahlt werden. Bisher gilt das individuelle Auskunftsrecht erst für Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten. Und das Gesetz darf kein zahnloser Tiger bleiben. Verstöße müssen mit spürbaren Konsequenzen belegt werden."

Dr. Cathleen Kiefert-Demuth, Gleichstellungsbeauftragte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, betont: "Alle Hürden, die Frauen in ihrem Leben an einer gleichberechtigten Teilhabe am Erwerbsleben hindern, müssen abgebaut werden. Nur so lässt sich die Entgeltlücke und die noch größere Rentenlücke zwischen den Geschlechtern schließen."

Das Thema auf Bundesebene zum diesjährigen Equal Pay Day ist "WERTSACHE Arbeit". Zahlreiche Aktionen sollen über den Wert und die Bewertung von männlicher und weiblicher Erwerbsarbeit aufklären, zur Diskussion anregen und zeigen: Lohngerechtigkeit ist möglich, wenn wir bei der Bewertung von Arbeit die gleichen Maßstäbe ansetzen - für Mann und Frau!

Geplante Aktionen in Rostock:
Montag, 18. März 2019, 11 Uhr: Verteilen von Brötchentüten auf dem Universitätsplatz
Montag, 18. März 2019, 13 Uhr: Hissen von sieben EPD Flaggen vor dem Rathaus-Anbau

Ulrich Kunze



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Lokales | Mi., 13.03.2019 - 10:32 Uhr | Seitenaufrufe: 2
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