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Pflegekindern ein vertrautes Zuhause geben

Festwoche des Pflege-Familien-Zentrums der Caritas vom 17. bis 22. September

Rostock (HRPS) • Vor zehn Jahren hat das Pflege-Familien-Zentrum der Caritas in Rostock (PFZ) die Betreuung von Pflegekindern und –familien in Rostock übernommen. Aus diesem Anlass findet vom 17. bis 22. September eine Festwoche in der Hanse- und Universitätsstadt statt.

"Kindern in Pflegefamilien ein warmherziges und vertrautes Zuhause zu geben, heißt Verantwortung für das ganze weitere Leben der jungen Heranwachsenden zu übernehmen", unterstreicht Rostocks Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport Steffen Bockhahn. "Wer diese Türen öffnet, öffnet auch seine Herzen. Es ist eine enorme Herausforderung,  die rund um die Uhr liebevolles Engagement erfordert und dabei Kinder und Eltern festigt und fördert. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflege-Familien-Zentrum und des Amtes für Jugend, Soziales und Asyl für ihren Einsatz zum Wohl der Familien", unterstreicht der Senator.

Die Ausstellung einer Stele im Rostocker Rathaus leitete heute die Festwoche zum Thema Pflegefamilien ein. Die Säule mit Monitoren beschreibt eindrucksvoll die verschiedenen Perspektiven der Pflegschaft mit Porträts und Zitaten von Eltern, Kindern und Fachkräften. Ab 18. September wird die Stele im LiWu und ab 20. September in der Stadtbibliothek in der Kröpeliner Straße 82 zu sehen sein.

Geplant ist darüber hinaus eine Theateraufführung mit Pflegefamilien und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflege-Familien-Zentrums in der Werkstattschule. Die Inszenierung, die von der "Aktion Mensch" finanziell unterstützt wurde, war während des letzten Jahres mit Pflegekindern und deren Eltern vorbereitet worden. Ein Kinoabend im LiWu zeigt den Film "Das Kind in der Schachtel" und bietet ein Publikumsgespräch mit dessen Macherin Gloria Dürnberger-Stern. Darüber hinaus sind ein Kochabend und ein Fest mit Pflegekindern und Pflegefamilien geplant, die das PFZ als Gelegenheiten des Austauschs und Zusammenseins organisiert. Zum Abschluss findet eine Lesung mit Musik in der Stadtbibliothek statt, die sich vor allem an Kinder richtet.

"Die Festwoche gibt uns auch die Möglichkeit, das Thema Pflegefamilien stärker öffentlich sichtbar zu machen", unterstreicht Grit Gaida, Leiterin des PFZ. Das umfangreiche Angebot war während der letzten zwei Jahre vorbereitet worden. "Das Thema Pflegefamilien geht uns alle an. Es braucht nicht nur Menschen, die so viel Mut, Engagement und Herz aufbringen, das eigene Haus für ein Pflegekind zu öffnen. Fast ebenso wichtig sind unser aller Unterstützung, der wache Blick, die Akzeptanz und der vorurteilsfreie Umgang mit den Kindern und ihren besonderen Erfahrungen und Bedürfnissen, aber auch mit all ihren Eltern. Denn Familie ist eben immer das, was auf bestmögliche Weise durch ein Kinderleben und ins Erwachsenwerden begleitet. Wie dies konkret aussieht, kann von Fall zu Fall sehr verschieden sein. Und trotzdem gut und richtig", so Grit Gaida.

Das Jubiläum ist für das PFZ nicht nur Grund zum Feiern, sondern auch Anlass zum Nachdenken über die bisherige und die zukünftige Arbeit. Und wer wäre hier ein besserer Berater als jene, die in den vergangenen Jahren ihre wichtigsten Kooperationspartner waren: Herkunftsfamilien und Pflegefamilien. Sie alle kommen deshalb in einem Buch "Familien schaffen wir nur gemeinsam" zu Wort, das aus Anlass des Jubiläums erschienen ist. Erzählt werden darin die Geschichten von Menschen, die sich entschlossen haben, Pflegeeltern zu werden. Aber auch Geschichten von Müttern, die ihre Kinder in eine Pflegefamilie gaben. Das Buch schildert den Weg bis zu dieser Entscheidung, beschreibt Ängste und Sorgen, die dieser Schritt mit sich brachte und was inzwischen daraus geworden ist.

Die vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung geförderte Publikation ist kostenfrei über das Pflege-Familien-Zentrum, Kröpeliner Str. 16,  Telefon: 0381 877362-10, E-Mail: pflege-familien-zentrum@caritas-im-norden.de erhältlich.

Linktipp: www.muech.de

Ulrich Kunze



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Mo., 17.09.2018 - 16:50 Uhr | Seitenaufrufe: 70
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