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Mehr Lebensqualität für Krebspatienten durch Komplementärmedizin am Klinikum Südstadt Rostock

Neues Nachsorgekonzept für DAK-Versicherte ist einmalig in Deutschland

Rostock-Südstadt (HRPS) • Oberärztin Dr. Stephanie Reiter hat sich der Komplementärmedizin verschrieben, denn Patienten mit besonders schwierigen und langwierigen Erkrankungen wie einer Krebserkrankung benötigen eine intensive, therapeutische Betreuung. "Für mich bedeutet die Krebserkrankung immer auch eine Erkrankung des ganzen Menschen. Daher beschäftige ich mich mit der ganzheitlichen anthroposophischen Medizin seit über zehn Jahren am Klinikum Südstadt Rostock."

Seit 2015 gibt es am Klinikum Südstadt die Möglichkeit der integrativen Onkologie auch im stationären Bereich, bei der anthroposophische-naturheilkundliche Behandlungen als Unterstützung zur konventionellen Krebstherapie angeboten werden. "In der Antroposophischen Medizin nach Rudolf Steiner geht es um die ganzheitliche Behandlung der Krebspatienten, welche vier Ebenen - das Physisch-Körperliche, die Lebenskräfte-Organisation, das Seelische und das Geistige -umfassen", so Dr. Stephanie Reiter. Die komplementären Therapien sind begleitende Behandlungen zu bewährten schulmedizinischen Methoden gegen Krebs. Es ist keine alternative Medizin. Es geht immer darum, Körper, Geist und Seele als Einheit zu betrachten. Das Ziel ist die Linderung von Nebenwirkungen hervorgerufen durch die onkologische Behandlung sowie die Linderung von Symptomen, die durch den Tumor verursacht werden. Es geht um die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. Durch die Kombination der Schulmedizin mit der Naturheilkunde wird der Patient in seiner Gesamtheit betrachtet.

Auf der onkologischen Station im Klinikum Südstadt bietet Oberärztin Dr. Stephanie Reiter eine Vielzahl naturheilkundlicher Therapieangebote an. Dieses Angebot wird gewährleistet durch die Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team bestehend aus Krankenschwestern und- pflegern, Heilpraktikern, Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern sowie Musik- und Kunsttherapeuten. Dazu gehören beispielsweise immunstimulierende Infusionen, Akupunktur, Massagen, Brust,- Bauch- und Nierenwickel, Bienenwachsauflagen, Aromatherapie, Ölkompressen, Psychotherapie und Bewegungstherapie.

Neu am Klinikum Südstadt ist eine erweiterte Form der Nachbetreuung bei onkologischen Patienten, das die DAK-Krankenkasse ihren versicherten Patienten seit einem dreiviertel Jahr am Klinikum Südstadt zur Verfügung stellt. Den Konzeptentwurf hat Dr. Stephanie Reiter erarbeitet und ist an der Umsetzung maßgeblich beteiligt. Bisher haben 47 Patienten dieses Angebot genutzt. "Wir bieten den Patienten an, an einem Nachmittag in kleinen Gruppen von zehn bis zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Rahmen von drei Stunden Kenntnisse und Techniken zu erlernen, die ihre Alltags- und Lebenssituation mit der Krebserkrankung verbessern helfen.
Das Ziel ist, größte Sicherheit im Umgang mit der Krebserkrankung zu erlangen. Unser Angebot umfasst Beratung zu medizinischen und ernährungsrelevanten Fragen, Hilfe bei der Überwindung psychischer Probleme und Krisen, beim Umgang mit Ängsten, bewegungs-therapeutischen Übungen, Kunst- und Musiktherapie sowie Schulungen zu Wickeln und Auflagen bei Luftnot, Schlafstörungen, Übelkeit und Appetitlosigkeit.
"Dieses Angebot der Nachbetreuung ist einzigartig in Deutschland", so Dr. Stephanie Reiter. Patienten wie Frau Werner (Name der Redaktion geändert), die an einem Darmtumor mit Bauchfellmetastasen leidet, konnte durch die komplementäre Krebstherapie am Klinikum Südstadt in Kooperation mit einem niedergelassenen Onkologen zu neuer Lebensqualität verholfen werden. Nach anfänglich gravierenden Nebenwirkungen der Chemotherapie  verrichtet sie heute mit der naturheilkundlichen Begleittherapie wieder selbstständig ihre Haus- und Gartenarbeit und befindet sich in einer körperlich guten Verfassung.

Nach Oberärztin Dr. Stephanie Reiter gibt es in Deutschland bisher zu wenig Krankenhäuser, die den Patienten komplementärmedizinische Behandlungen anbieten. Langfristig wünscht sie sich eine deutlich bessere Verzahnung zwischen der klassischen Schulmedizin und Naturheilverfahren zum Wohle des Patienten.

Ulrich Kunze



Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Mo., 17.09.2018 - 10:42 Uhr | Seitenaufrufe: 20
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