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Das Konfliktpotenzial war groß, die Ausschreitungen gering. Die Demo der AfD und die Gegenproteste verlaufen friedlich.
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Do., 13.12.2018 - 05:15 Uhr

Wasserschutzpolizei testet Jetski

Innenminister Caffier: Wir prüfen Einsatzmöglichkeiten im Binnen- und Küstengewässern

Rostock (MIS) • Das Landeswasserschutzpolizeiamt testet in diesem Monat die Einsatzmöglichkeiten von Wassermotorrädern für die wasserschutzpolizeilichen Aufgaben auf Binnen- und Küstengewässern. Innenminister Lorenz Caffier hat sich heute in Rostock die beiden von der Landespolizei für einen Monat angemieteten "Jetski" persönlich angesehen und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wasserschutzpolizei vorführen lassen.

"Anders als in anderen Bundesländern, die solche Einsatzmittel für die Spezialeinheiten angeschafft haben, wollen wir Erfahrungen hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten im Kernbereich der wasserschutzpolizeilichen Aufgaben zur Strafverfolgung und Gefahrenabwehr auf dem Wasser sammeln", beton Innenminister Lorenz Caffier. "Dazu werden wir Wassermotorräder flexibel sowohl auf den Küstengewässern als auch auf den Binnenwasserstraßen des Landes einsetzen".

Bei Sportbooten und Wassersportgeräten gibt es in den letzten Jahren technische Weiterentwicklungen. Sowohl die Außenbordmotoren werden kompakter und leistungsfähiger als auch die Wassermotorräder werden für Wassersportler immer erschwinglicher und damit als Wasserfahrzeug zunehmend interessanter.

Mit den bisher von der Wasserschutzpolizei genutzten Streifen- und Schlauchbooten können Geschwindigkeitsverstöße, das Befahren von Fahrverbotszonen oder Verstöße gegen notwendige Erlaubnisse zum Führen von Wassermotorrädern nur bedingt kontrolliert und geahndet werden. Deshalb wird der Einsatz von polizeilichen Wassermotorrädern (Sea-Doo Modelle RXP-X 300 und GTX 300) mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 120 Kilometer pro Stunde bei einer Leistung von 300 PS getestet.

Für die Polizistinnen und Polizisten, die mit den Fahrzeugen im Einsatz sein werden, wurden entsprechende Neoprenanzüge, Prallschutzwesten, Helme und Schutzbrillen angemietet.

Nach der einmonatigen Testphase erfolgt anhand der Erfahrungsberichte der eingesetzten Beamten eine Auswertung, die dann Grundlage für die Entscheidung über eine generelle Anschaffung des Einsatzmittels Wassermotorrad sein wird.

 

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Lokales | Fr., 03.08.2018 - 15:00 Uhr | Seitenaufrufe: 39
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