Besuche HRO-News.de auf facebook
 
News | Jobs | Events | Bilder | Service
Impressum
 
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Die Pläne der Bundesregierung werden in Mecklenburg-Vorpommern begrüßt. Die Kosten für freie Busse und Bahnen soll jedoch Berlin tragen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 17.02.2018 - 06:13 Uhr
Das Traditionsschiff ?Santa Barbara Anna? wird gerade auf die Saison vorbereitet. Damit der Betrieb auch weiter gut laufen kann, sucht der Betreiberverein stets nach Verstärkung für die Mannschaft.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 17.02.2018 - 12:10 Uhr
Monika Becker und Janine Frahm erfüllen Kinderwünsche. Das Mutter-Tochter-Duo stattet bundesweit Kindergärten aus. Dabei kommen ihnen Tricks zugute, die Janine Frahm bei einem der weltgrößten Spielwarenhersteller lernte - in China.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 17.02.2018 - 09:14 Uhr
Schweriner, Rostocker und Co. unterstützen sich über das Internet
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Sa., 17.02.2018 - 05:13 Uhr
Eigentlich bin ich nicht ängstlich, aber es gibt Situationen, auf die bin ich überhaupt nicht scharf.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 17.02.2018 - 05:01 Uhr
In Hamburg und Rostock haben am Samstag insgesamt rund 1400 Menschen friedlich gegen Abschiebungen nach Afghanistan demonstriert. In Hamburg zogen nach Angaben der Polizei rund 1200 Menschen vom Hauptbahnhof in Richtung Mönckebergstraße in der Innensta...
Quelle: Norddeutsche Neuste Nachrichten | Sa., 17.02.2018 - 17:58 Uhr
In der Tessiner Straße kam es am Sonnabend zu Verkehrsbehinderungen, weil vier Fertigteilträger eingehoben wurden.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Sa., 17.02.2018 - 13:53 Uhr

Inklusion auch in der Regionalen Schule erfolgreich

Neue Studie der Universität Rostock über Inklusion auf Rügen vorgelegt

Rostock/Rügen (MBWK) • Kinder mit besonderem Förderbedarf, die in der Grundschule inklusiv beschult wurden, erzielen auch an der Regionalen Schule mehrheitlich gute Lernfortschritte. Das weist eine neue Studie der Universität Rostock nach, die von Prof. Bodo Hartke und seinem Forscherteam erstellt wurde. Die meisten der untersuchten Schülerinnen und Schüler mit Lern- und Verhaltensauffälligkeiten in fünften und sechsten Klassen an Rügener Regionalen Schulen konnten in den Schuljahren 2014/2015 und 2015/2016 ihre Lese-, Rechtschreib- und Mathematikleistungen deutlich steigern. Die in die Untersuchungen einbezogenen Kinder wurden bereits in der Grundschulzeit innerhalb eines Modellvorhabens erfolgreich inklusiv beschult. Die Daten aus Klasse 5 und 6 zeigen, dass das Rügener Modell auch an Regionalen Schulen erfolgreich ist."Die Lernfortschritte der Rügener Schülerinnen und Schüler belegen, dass das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen gelingt. Die Ergebnisse der Studie bestärken uns daher in der Umsetzung unserer Inklusionsstrategie", sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. "Erfreulich an den Daten ist auch, dass die Rügener Regionalen Schulen aktiv das erfolgreiche Grundschulmodell fortsetzen konnten und damit für die meisten Kinder mit besonderen Förderbedarfen gute Ergebnisse erzielt haben. Dies spricht für den auf Rügen eingeschlagenen Weg als eine Möglichkeit, Inklusion erfolgreich zu gestalten", so Hesse.Das Rügener Inklusionsmodell war bereits im Jahr 2010 gestartet. In diesem Modellvorhaben entwickelten die Rügener Grundschulen gemeinsam mit einer Forschungsgruppe der Universität Rostock Konzeptelemente und Handlungsmöglichkeiten für die inklusive Schule. Nach vier Jahren Modellvorhaben stand fest:

Mit dem Beginn des Schuljahres 2014/2015 wurde das Rügener Modell in den dortigen Regionalen Schulen fortgesetzt. Hierzu traf das Bildungsministerium mit den beteiligten Schulen eine Zielvereinbarung, nach der die Schulen die wichtigsten Förderelemente des Grundschulkonzepts übernahmen: individuelle Förderung innerhalb des Klassenunterrichts, ein zusätzlicher gezielter Förderunterricht in den Bereichen Lesen, Rechtschreibung und Mathematik, regelmäßige Lernfortschrittsüberprüfungen, Förderung durch Sonderpädagoginnen und -pädagogen für Kinder mit sehr schwerwiegenden Lern- und Entwicklungsrückständen, Förderplanung im Team und arbeitsteilige Umsetzung des Förderplans durch Regional- und Sonderschullehrkräfte. Zudem wurde eine wissenschaftliche Dokumentation der Umsetzung der Zielvereinbarung und der Lern- und Entwicklungsfortschritte förderbedürftiger Kinder durch eine Forschungsgruppe der Universität Rostock vereinbart. Die nun dem Bildungsministerium und den Rügener Schulen vorgelegten Daten zeigen:

"Modellversuche in anderen Bundesländern endeten oft mit der Grundschulzeit. Insofern liefern die Untersuchungsergebnisse wichtige Erkenntnisse für die Fortsetzung inklusiver Förderung in der Sekundarstufe", erläuterte Prof. Bodo Hartke von der Universität Rostock. "Neben dem insgesamt positiven Gesamtergebnis finden sich in der Studie auch Hinweise auf noch offene Fragen inklusiver Förderung. So konnte eine kleine Gruppe von Kindern identifiziert werden, bei denen ausreichende Lernfortschritte in einzelnen Förderbereichen ausbleiben. Diese Fälle sollten weiter analysiert werden, um die Förderung betroffener Kinder weiter zu optimieren", betonte Hartke.Bildungsministerin Hesse dankte allen beteiligten Pädagoginnen und Pädagogen auf Rügen für die geleistete Arbeit und dem Forscherteam der Universität Rostock für die wissenschaftliche Begleitung. "Die Ergebnisse der mittlerweile mehr als sechsjährigen Anstrengungen der Rügener Schulen sprechen dafür, die neue inklusive Praxis wissenschaftlich zu dokumentieren und auszuwerten. So wissen wir besser, was erfolgsversprechend ist und welche bisher ungelösten Herausforderungen noch vor uns liegen", sagte Hesse. Nachdenklich stimmen die Ergebnisse über Kinder, die in einzelnen Förderbereichen noch nicht ausreichend von dem inklusiven Fördersystem profitieren. Die Gründe hierfür müssten geklärt werden, um Lösungsansätze zu entwickeln.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | Di., 12.09.2017 - 16:30 Uhr | Seitenaufrufe: 37
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.seestadt-rostock.de - Copyright 2018 Daniel Gaudlitz